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Das letzte Video ohne Bewegtbildstrategie…

23 Mai

…dafür mit einer Weltpremiere:

Zum ersten Mal wurden die brandneuen Filmelemente von SBB Cargo eingesetzt.

In meinem zweiten Video für SBB Cargo durfte ich sie verwenden. Das Video der Sicherheitswerkstatt mit der Schweizerischen Post:

Die Motion-Graphics liessen sich ohne weiteres ins Schnittprogramm einfügen. Es waren auch meine ersten Cutversuche mit Premiere Elements. Bin zufrieden mit der Software – sie erfüllt ihren Zweck.

Das Equipment für den Dreh: Stativ und Flipcam. Nur ein richtiges Konzept fehlte. Ich wusste nicht genau was mich erwartet und aus Angst, wichtige Momente zu verpassen, wurde viel zu viel mitgefilmt. In der Postproduktion ist dies mehr als mühsam weil stundenlanges Sichten angesagt ist.

Und was nützt das viele Material wenn das Drehbuch fehlt? Im vornherein eine tolle Idee zu haben ist Gold wert. Man weiss genau welche Bilder gebraucht werden um die Story zu erzählen. Zudem geht es bei der Unternehmenskommunikation nicht nur um einzelne Videos. Das Instrument soll langfristig integriert werden. Zuvor ist jedoch eine umfassende Analyse unumgänglich. Zudem führt nur ein langfristiges Bewegtbildkonzept, das den kommunikativen Zweck, die zielgruppenspezifischen Botschaften sowie Massnahmen (z.B zur Distribution) berücksichtigt, zum nachhaltigen Erfolg. Ich freue mich bereits auf die ersten Videos nach der neuen Leitidee.

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Fragebogen ist online!

4 Apr
Seit heute ist mein Fragebogen für die Bachelorarbeit online, jupppiii. Deshalb mein Aufruf:
Er läuft bis am Freitag, 4. Mai 2012 und richtet sich an Schweizer Unternehmen und Institutionen, die in den letzten zwei Jahren mindestens zehn Videos online gestellt haben (nur PR&Unternehmenskommunikation ohne klassische Werbung).
Benötigte Zeit zum ausfüllen: Ca. 12 Minuten – auch  sharen ist erlaubt :).

DANKE!

Erste Woche und Aufgabe bei SBB Cargo

12 Mrz

Meine erste Woche als Praktikantin in der Kommunikation bei SBB Cargo neigt sich dem Ende entgegen. Die vielen neuen Eindrücke, Gesichter und Namen liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Auch für mein Team war es eine spezielle Woche: Am Freitag fand die Taufe der ersten von dreissig bestellten Hybridloks  inklusive Pressekonferenz statt. Alle waren mit den Vorbereitungen beschäftigt. Trotz der hektischen Zeit wurde ich mit Blumen und einer Willkommenskarte am Arbeitsplatz empfangen. Die ersten Begegnungen mit meinen Kollegen waren sehr herzlich. Es ist echt erleichternd wenn man so nett begrüsst wird. Auch das Bürogebäude find ich grosse Klasse und muss kurz erwähnt werden. Ich mag das Ambiente von Grossraumbüros ja schon seit meiner Lehrzeit, aber in einem so speziellen habe ich wohl noch nie gearbeitet: Direkt neben dem Bahnhof, mit transparenter Fassade, entworfen von den Architekten Herzog & de Meuron.

Diese Woche war mein Arbeitsplatz aber nicht nur drinnen sondern mehrheitlich auf einem der grössten und leistungsfähigsten Rangierbahnhöfe Europas: Der Rangierbahnhof Limmattal. Anlass dafür war die bereits erwähnte Taufe der Hybridlok Eem 923. Bewaffnet mit einer Flipcam, einem Stativ, Mut, oranger Weste und Stahlschuhen filmte ich den Event. Meine Aufgabe: Bilder der Taufe für die internen Infoscreens einfangen. Die Herausforderung: Die Infoscreens sind ohne Ton. Viele Produzenten sagen „der Ton macht den Film“. Und jetzt beim Schneiden muss ich sagen, das hat was! Wenn ich mir die Sequenzen ohne Ton anschaue ist es irgendwie komisch. Man achtet auf ganz andere Dinge und Emotionen rüber zu bringen ist echt schwierig. Zudem ist eine Flipcam nunmal keine professionelle Kamera und ich keine ausgebildete Kamerafrau. Aber wenn ich bedenke, dass das ganze ja semiprofesionell sein darf – nein sogar soll – dann bin ich mit der Ausbäute ganz zufrieden. Der praktische Einstieg in mein Bachelorthema wäre somit geschafft. Mein Praktikumsziel ist es ja, eine Strategie für das semiprofesionelle Bewegtbild der SBB Cargo zu entwickeln. Dabei geht es um eine authentische, informative und unterhaltsame Darstellung von Personen, derer Arbeitsabläufe und der Vermittlung von Wissen. Die Videos werden sich deutlich vom typischen Imagefilm oder Werbespot unterscheiden: Konzeptionell, produktionstechnisch und hinsichtlich der verfügbaren Mittel. Anstatt mit professionellen Schauspielern und ausgebildeten Sprechern inszenierte Bilder zu zeigen, stehen zum Beispiel die Mitarbeiter mit eigenen interessanten Geschichten im Mittelpunkt. Im Hintergrund agiert auch keine externe Produktionsfirma mit Filmcrew, sondern ein Mitarbeiter der Kommunikation, der in Eigenregie mit einfachen Mitteln (Flipcam und kostenloses Schnittprogram) selbst produziert. Toll, dass ich schon in der ersten Woche praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet machen konnte. So kann ich wichtige Inputs für die Erstellung des Konzeptes sammeln.

Gratis: Viral Clip Seeding auf Social-Media- und Videoportale

3 Mrz

Ein Video mit einem Klick auf zahlreichen Social-Media-Plattformen bekannt machen -> ab sofort sei dies kostenlos auch mit VideoCounter.com möglich.

Die neue Basisversion unterstützt den Upload (bzw. das Video-Link-Posting) auf elf Portale wie YouTube, Facebook und Twitter. „Die Reichweite der Bewegtbildkommunikation von Unternehmen wird durch die breite Streuung der Onlinefilme vervielfacht und der Arbeitsaufwand durch VideoCounter.com zugleich reduziert“, heisst es in der Medienmitteilung. Habe mit diesem Onlinetool noch keine Erfahrungen gemacht (kostenpflichtige Vollversion gibt es bereits seit 2007). Aber die integrierte Statistik-Funktion teste ich gerne mal…

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