Tag Archives: Konzept

Das letzte Video ohne Bewegtbildstrategie…

23 Mai

…dafür mit einer Weltpremiere:

Zum ersten Mal wurden die brandneuen Filmelemente von SBB Cargo eingesetzt.

In meinem zweiten Video für SBB Cargo durfte ich sie verwenden. Das Video der Sicherheitswerkstatt mit der Schweizerischen Post:

Die Motion-Graphics liessen sich ohne weiteres ins Schnittprogramm einfügen. Es waren auch meine ersten Cutversuche mit Premiere Elements. Bin zufrieden mit der Software – sie erfüllt ihren Zweck.

Das Equipment für den Dreh: Stativ und Flipcam. Nur ein richtiges Konzept fehlte. Ich wusste nicht genau was mich erwartet und aus Angst, wichtige Momente zu verpassen, wurde viel zu viel mitgefilmt. In der Postproduktion ist dies mehr als mühsam weil stundenlanges Sichten angesagt ist.

Und was nützt das viele Material wenn das Drehbuch fehlt? Im vornherein eine tolle Idee zu haben ist Gold wert. Man weiss genau welche Bilder gebraucht werden um die Story zu erzählen. Zudem geht es bei der Unternehmenskommunikation nicht nur um einzelne Videos. Das Instrument soll langfristig integriert werden. Zuvor ist jedoch eine umfassende Analyse unumgänglich. Zudem führt nur ein langfristiges Bewegtbildkonzept, das den kommunikativen Zweck, die zielgruppenspezifischen Botschaften sowie Massnahmen (z.B zur Distribution) berücksichtigt, zum nachhaltigen Erfolg. Ich freue mich bereits auf die ersten Videos nach der neuen Leitidee.

Werbeanzeigen

Präsentation meiner Analyse und Leitidee

16 Mai

Letzte Woche durfte ich meine Analyse und kreative Leitidee für das Bewegtbild in Eigenproduktion meinen Chefs vorstellen. Schon lange war ich nicht mehr so aufgeregt. War unsicher, ob meine Ideen und Argumente Anklang finden und ich auf dem richtigen Weg bin. Nach der Präsentation die Erleichterung: Alles lief gut und ich darf das schriftliche Konzept nun nach meiner Idee weiterentwickeln. Glück gehabt 😉 Zudem erarbeite ich momentan die Schulungsunterlagen und den Leitfaden für die Mitarbeiter, die später die Videos umsetzten sollen. Erste Erzeugnisse sollen schon während der praktischen Schulung entstehen.

Erster Monat schon vorbeigerast

16 Apr

Seit gut einem Monat bin ich nun bei SBB Cargo in der Kommunikation. Vieles habe ich gesehen, gelernt, gemach und gehört. Für mich war es der „Einführungsmonat“. Mit meiner eigentlichen Aufgabe habe ich noch nicht wirklich begonnen. Langsam aber sicher finde ich mich gut zurecht, kenne die Abläufe und bin Startklar. Tolle Einblicke erhielt ich durch die abwechslungsreichen Meetings. Einige waren für mich zur Einführung, an den anderen durfte ich als Mäuschen teilnehmen. Da war viel Spannendes dabei – vor allem wenn es um den Rebranding-Prozess ging.

Natürlich habe ich auch gearbeitet 😉 Ein Produkt von mir; dieser Artikel in der SBB-Zeitung.

War ein sehr theoretisches Thema. Dankbar bin ich den  drei  Interviewpartnern die gerne über ihren Arbeitsbereich Auskunft gaben. Leider habe ich die SBB-Zeitung online nicht gefunden. Eigentlich logisch, handelt sich um eine Personalzeitung. Aber auf dem Blog von Cargo ist er drauf.  Das vierte Wort verbrieft bedeutet laut Duden so viel wie „schriftlich zugesichert, garantiert“. Ich habe keine Ahnung wie es da reingehoppst ist. Wahrscheinlich irgendwo beim Korrekturlesen. Da wurde noch einiges verändert – aus meiner Sicht sonst alles Verbesserungen, aber verbrieft?! Eher veraltet oder 😉

In den letzten Tagen war ich wieder fleissig am cutten. Ein Webvideo über einen Workshop. Der Rohschnitt ist fertig. Mehr dazu gibt’s nach der Veröffentlichung.

Best Practice aus dem B2B-Bereich

15 Apr

Krones AG aus Deutschland ist bekannt für ihren vorbildlichen Umgang in Social Media. Schweizer Unternehmen möchte ich vor allem ihren YouTube-Channel ans Herz legen. Tolles Konzept, sicher auch sehr bereichernd für die interne Kommunikation – viele Clips sind von Mitarbeitern. Aber schaut selbst mal rein.

Erste Woche und Aufgabe bei SBB Cargo

12 Mrz

Meine erste Woche als Praktikantin in der Kommunikation bei SBB Cargo neigt sich dem Ende entgegen. Die vielen neuen Eindrücke, Gesichter und Namen liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Auch für mein Team war es eine spezielle Woche: Am Freitag fand die Taufe der ersten von dreissig bestellten Hybridloks  inklusive Pressekonferenz statt. Alle waren mit den Vorbereitungen beschäftigt. Trotz der hektischen Zeit wurde ich mit Blumen und einer Willkommenskarte am Arbeitsplatz empfangen. Die ersten Begegnungen mit meinen Kollegen waren sehr herzlich. Es ist echt erleichternd wenn man so nett begrüsst wird. Auch das Bürogebäude find ich grosse Klasse und muss kurz erwähnt werden. Ich mag das Ambiente von Grossraumbüros ja schon seit meiner Lehrzeit, aber in einem so speziellen habe ich wohl noch nie gearbeitet: Direkt neben dem Bahnhof, mit transparenter Fassade, entworfen von den Architekten Herzog & de Meuron.

Diese Woche war mein Arbeitsplatz aber nicht nur drinnen sondern mehrheitlich auf einem der grössten und leistungsfähigsten Rangierbahnhöfe Europas: Der Rangierbahnhof Limmattal. Anlass dafür war die bereits erwähnte Taufe der Hybridlok Eem 923. Bewaffnet mit einer Flipcam, einem Stativ, Mut, oranger Weste und Stahlschuhen filmte ich den Event. Meine Aufgabe: Bilder der Taufe für die internen Infoscreens einfangen. Die Herausforderung: Die Infoscreens sind ohne Ton. Viele Produzenten sagen „der Ton macht den Film“. Und jetzt beim Schneiden muss ich sagen, das hat was! Wenn ich mir die Sequenzen ohne Ton anschaue ist es irgendwie komisch. Man achtet auf ganz andere Dinge und Emotionen rüber zu bringen ist echt schwierig. Zudem ist eine Flipcam nunmal keine professionelle Kamera und ich keine ausgebildete Kamerafrau. Aber wenn ich bedenke, dass das ganze ja semiprofesionell sein darf – nein sogar soll – dann bin ich mit der Ausbäute ganz zufrieden. Der praktische Einstieg in mein Bachelorthema wäre somit geschafft. Mein Praktikumsziel ist es ja, eine Strategie für das semiprofesionelle Bewegtbild der SBB Cargo zu entwickeln. Dabei geht es um eine authentische, informative und unterhaltsame Darstellung von Personen, derer Arbeitsabläufe und der Vermittlung von Wissen. Die Videos werden sich deutlich vom typischen Imagefilm oder Werbespot unterscheiden: Konzeptionell, produktionstechnisch und hinsichtlich der verfügbaren Mittel. Anstatt mit professionellen Schauspielern und ausgebildeten Sprechern inszenierte Bilder zu zeigen, stehen zum Beispiel die Mitarbeiter mit eigenen interessanten Geschichten im Mittelpunkt. Im Hintergrund agiert auch keine externe Produktionsfirma mit Filmcrew, sondern ein Mitarbeiter der Kommunikation, der in Eigenregie mit einfachen Mitteln (Flipcam und kostenloses Schnittprogram) selbst produziert. Toll, dass ich schon in der ersten Woche praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet machen konnte. So kann ich wichtige Inputs für die Erstellung des Konzeptes sammeln.

%d Bloggern gefällt das: