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Wie distribuieren Schweizer Unternehmen ihre Webvideos?

21 Sep

Untersuchungsergebnisse der Online-Befragung zum Thema Distribution

Der theoretische Teil meiner Bachelorarbeit hält fest, dass Unternehmen viele Möglichkeiten haben, ihre Videos online zu stellen. Wie angenommen, wird das Videoportal YouTube von praktisch allen befragten Unternehmen bevorzugt: 38 von 41 setzen es zur Distribution ihrer Webvideos ein. Wie der folgenden Grafik zu entnehmen ist, wird auch die eigene Webseite oft als Distributionskanal genutzt. Hingegen wird der Firmenblog dazu weniger eingesetzt als erwartet. Wahrscheinlich gehören die Teilnehmer einfach nicht unter die Blogger. „Sonstiges, und zwar:“ wurde nur einmal angekreuzt, die Antwort: Google+.

Wo werden Webvideos online gestellt? Mehrfachnennung möglich (n=41)

Wo werden Webvideos online gestellt? Mehrfachnennung möglich (n=41)

Damit die Webvideos nach ihrer Veröffentlichung die gewünschte Aufmerksamkeit der Rezipienten erhalten, werden sie bestenfalls über weitere On- und Offlinemedien bekannt gemacht und vermarktet. Bei 40 von 41 Unternehmen geschieht dies mindestens über die eigene Webseite. Auch Newsletters (28 mal) und Social Media-Kanäle wie Facebook (35 mal) und Twitter (26 mal) werden gerne eingesetzt. Immerhin rund 15 Prozent der Unternehmen bewerben ihre Webvideos auch offline – beispielweise in Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften (11 mal), Geschäftsberichten, Produktkatalogen und mit Flyern.

Fazit Distribution

Ist ein Videoprojekt realisiert, gilt es, die neuen Inhalte optimal zu präsentieren und zu platzieren. Durch die Untersuchung konnte festgestellt werden, dass die befragten Unternehmen ihre Webvideos meist über den eigenen YouTube-Channel und über die eigene Webseite online stellen. Laut Untersuchungsresultaten wird die Distribution und Publikation mehrheitlich von den Unternehmen selbst vorgenommen.

Ich würde dabei Inpage- und Suchmaschinenoptimierung vornehmen. Unternehmen, welche intern nicht über das nötige Fachwissen verfügen, sollen dafür externe Hilfe beiziehen. Sind die Webvideos erst mal online, werden sie meist über Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter gespreadet. Unternehmen sollten hier crossmedialer denken und sich auch offline für die Bekanntmachung ihrer Webvideos einsetzen.

Schönes Wochenende! Am Montag folgen die Ergebnisse zum Thema Evaluation von Webvideos und am Dienstag die Zuckunfseinschätzungen. Danke für euer Interesse!

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