Tag Archives: Bachelorarbeit

Kurze Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse

17 Sep

Die Ergebnisse der Untersuchung möchte ich abschliessend für den Blog kurz zusammenfassen. Jedes Thema erhält in Verlauf dieser und nächster Woche einen eigenen Blogeintrag mit einer Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse. Zur Übersicht:

Forschungskonzept

Die Basis der empirischen Untersuchung bilden 41 vollständig ausgefüllte Fragebögen von Schweizer Unternehmen und Institutionen. Alle haben in den letzten 2 Jahren mindesten 10 PR-Videos online gestellt. Die Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen. 56% der Teilnehmer arbeiten in einem Grossunternehmen, 44% in KMU.

Innerhalb des Fragebogens wurden die Teilnehmenden jeweils nach ihrer Position im Unternehmen gefragt. Das Ergebnis zeigt, dass sie meist in der Online-Kommunikation tätig sind. Die grosse Vielfalt der unterschiedlichsten Berufsbezeichnungen:

Die Ergebnisse zum ersten Thema „Beweggründe für Bewegtbild“ sind ab morgen online.

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Time to say thank you

11 Aug

Endspurt durch, die Zeit raste und das bloggen kam deshalb ein wenig zu kurz. Aber freudestrahlen kann ich sagen: Alles abgegeben, Artefakt und Bachelorarbeit 😀 Endlich Ferien, juhuiiiiii

An dieser Stelle will ich die Gelegenheit nutzen und mich als erstes bei SBB Cargo bedanken. Im Rahmen meines Hochschulpraktikums in der Kommunikationsabteilung erhielt ich die einzigartige Gelegenheit, mich nicht nur wissenschaftlich mit dem Thema Bewegtbild in der Online-Kommunikation auseinanderzusetzen. Indem ich für sie eine Bewegtbildstrategie mit Leitfaden für Webvideos in Eigenproduktion konzipierte und dazu Schulungen durchführte, konnte ich mein theoretisches Wissen in der Praxis auch direkt umsetzen. Ein spezieller Dank gebührt dabei meiner Praktikumsbetreuerin Miriam Wassmer. Zusammen mit dem ganzen Kommunikationsteam hat sie dazu beigetragen, dass mein abwechslungsreiches Praktikum bei SBB Cargo zu einer sehr interessanten und lehrreichen Erfahrung wurde. Und ich liebe die wunderschöne Halskette 😀

Meinem Hauptreferenten Thomas Weibel möchte ich ganz besonders danken. Durch seine Bereitschaft, mich während des gesamten Abschlusssemesters engagiert zu betreuen und mir jederzeit mit Rat und Tat sowie tollen Inputs zur Seite zu stehen, war es für mich möglich, diese Abschlussarbeit Schritt für Schritt zu entwickeln.

Ausserdem bedanke ich mich bei allen Unternehmen und Institutionen, welche sich die Zeit genommen haben, an meiner Online-Umfrage teilzunehmen. Ihre Antworten bilden die Grundlage meiner empirischen Untersuchung. Die Ergebnisse werden veröffentlicht, sobald meine Arbeit angenommen wurde 😉 Wer an der ganzen Thesis interessiert ist, bitte per Mail melden. Ich kann sie ab Mitte September verschicken.

Besuch des ersten Kolloquiums

15 Apr

Am Freitag besuchte ich das erste von vier Kolloquien an der HTW Chur. Sie dienen dazu, Studierenden strukturiert durch das ansonsten weitgehend selbst organisierte 6. Semester zu begleiten und ergänzen die individuelle Betreuung durch die Erstgutachtenden. Im Gegensatz zur Verteidigung der Thesis ganz am Ende des Bachelor-Semesters befinden wir uns in den Kolloquien nicht in einer Prüfungssituation, sondern sollen Fragen jeglicher Art stellen dürfen. Auch Fragen von Dozierenden an die Studierenden sind darauf ausgerichtet, das Denken zu öffnen und keinesfalls darauf, Wissen und Kompetenzen abzufragen. Die Dozierenden sind Coaches in diesen Kolloquien. Wie alles wird dieses Modul natürlich trotzdem benotet (gibt 3 ECTS-Punkte). Nach den vier besuchten Kolloquien schreiben die Studierenden einen Selbstevaluationsbericht, der die Grundlage der Benotung durch das Dozierendenteam sein wird. So wurden wir also in kleine Gruppen aufgeteilt, jeder Studierente durfte den Stand seiner Arbeit vorstellen und die Probleme offen legen. Danach wurde darüber diskutiert. Mein Vorgehen kam gut an – was mich doch sehr beruhigte. Zudem erhielt ich noch drei Namen von Firmen die ich für die Umfrage mobilisieren kann. Einzig das Vorgehen im letzten Teil meiner Arbeit – das Vorstellen von drei Best Practice-Beispielen, da hatte der Coach bedenken. Es sei ja eine Bachelorarbeit – kein Master. Hehe, war beruhigend 🙂 Je nach den Ergebnissen meines Fragebogens werde ich das Vorgehen danach also ändern – evtl. wird anhand der Ergebnisse eine Art „Leitfaden“ für Unternehmen erstellt. Genaueres weiss ich noch nicht, muss ich auch mal mit Thomas Weibel, meinem Referenten, besprechen. Alles im allem war es ein sehr hilfreicher Tag. Das Beste daran ist natürlich, dass man seine Mitstudenten trifft.

Bachelor-Thesis – wie gehe ich vor?

26 Mrz

Onlinevideos in der Public Relations – wie Schweizer Unternehmen das Instrument nutzen. Soviel zu meinem Bachelorthema. Nur der Titel alleine genügt nicht ;). Zum Glück habe ich schon viel Literaturrecherche betrieben und Stunden mit Lesen verbracht. Am schlimmsten finde ich bei den Kommunikationswissenschaften die Begriffsdefinitionen. Das fängt schon bei „Public Relations“ an. Dass für neue Wörter wie „PR-Video“ duzende Synonyme und verwandte Begriffe herumgeistern, kann ich noch nachvollziehen. Aber wieso ist man nach Jahren der PR-Arbeit noch auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen!? Egal, jedenfalls wird der Teil „Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen“ in meiner Bachelorarbeit länger… und länger… und länger…

Nach dem theoretischen Anfangsteil wird die Thesis nach dem deduktiven Verfahren angegangen. Genauer: Im zweiten Teil werden Schweizer Unternehmen zum Thema Onlinevideo in der Public Relations befragt. Den Onlinefragebogen dazu habe ich fast fertig. Hätte nicht gedacht, dass man sich beim Fragenstellen so viele Fragen stellen und alles, alles fünfmal hinterfragen muss. Zurzeit frage ich mich zudem, welches Onlinetool ich einsetzten soll. Ich glaube, NETQ hat gewonnen: Die bieten einen tollen Service für Studenten. Nun werden Fragebogen und Tool noch kurz getestet und dann kann es los gehen.

Anfragen werde ich Schweizer Unternehmen, welche in den letzten zwei Jahren mindestens 10 PR-Videos online gestellt haben. Dabei möchte ich mehr über Bedeutung von ihrem Bewegtbild, Einsatz, Aufwand, Ziele, Erfolgskontrolle und Zukunftsvisionen herausfinden.

Nach der Auswertung werde ich drei herausstechende Unternehmen auswählen und deren Bewegtbildangebot genauer analysieren. Zudem möchte ich jeweils ein Interview durchführen um mehr über die Strategie hinter den Kulissen zu erfahren. Dabei habe ich mich bewusst für das leitfadengestützte und somit für ein nicht-standardisiertes, exploratives Verfahren entschieden. So erhält man auch die Möglichkeit, etwas über die Denkmuster der Unternehmen zu erfahren; was sie für relevant halten und wie sie argumentieren. Soviel zu meinem geplanten vorgehen – mal hoffen es klappt alles. An den nächsten zwei Tagen fahre ich wieder einmal nach Chur und nehme an einem Crash-Repetitionskurs im wissenschaftlichen Arbeiten teil. Der soll mir doch bitte bestätigen, dass ich auf den richtigen Zug aufgesprungen bin 😉

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