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Kurzmitteilung

SBB Cargo erfahren: Webisode Nr. 2

19 Okt

Toll zu sehen, dass und wie es weitergeht 🙂

Erste Webisode in Eigenproduktion von SBB Cargo

8 Sep

Die Webserie SBB Cargo erfahren ist am Start!

Filme von und über Unternehmen sind schon längst etabliert. Dank dem technischen Fortschritt wird es immer einfacher und günstiger, Videos selber herzustellen. Webvideos im Internet boomen. Reichweite und Sendezeit sind nahezu unbegrenzt. SBB Cargo zieht mit und produziert ihre eigenen Videos, so genannte Webisoden.

Selfmade und authentisch tritt die Güterbahn vor und hinter die Kamera sowie in den Dialog mit den Zuschauern. In jeder Webisode erfahren die Zuschauer Spannendes und Wissenswertes über SBB Cargo, die Mitarbeitenden und / oder das Bähnlerleben.

Damit Videos tatsächlich in Eigenregie realisiert werden können, brauchen Unternehmen personelle Ressourcen mit dem entsprechenden Know-how. In die Basics über Kamera, Schnitt und Nachproduktion wurden die Mitarbeitenden eingeführt.

Die Webisode No 1 beantwortet die Frage „Was ist ein Ganzzug?“

Für alle Beteiligten war es die erste Videoproduktion.  Nun heisst es leraning by doing. Ich wünsche SBB Cargo viel Spass und Erfolg 🙂

Time to say thank you

11 Aug

Endspurt durch, die Zeit raste und das bloggen kam deshalb ein wenig zu kurz. Aber freudestrahlen kann ich sagen: Alles abgegeben, Artefakt und Bachelorarbeit 😀 Endlich Ferien, juhuiiiiii

An dieser Stelle will ich die Gelegenheit nutzen und mich als erstes bei SBB Cargo bedanken. Im Rahmen meines Hochschulpraktikums in der Kommunikationsabteilung erhielt ich die einzigartige Gelegenheit, mich nicht nur wissenschaftlich mit dem Thema Bewegtbild in der Online-Kommunikation auseinanderzusetzen. Indem ich für sie eine Bewegtbildstrategie mit Leitfaden für Webvideos in Eigenproduktion konzipierte und dazu Schulungen durchführte, konnte ich mein theoretisches Wissen in der Praxis auch direkt umsetzen. Ein spezieller Dank gebührt dabei meiner Praktikumsbetreuerin Miriam Wassmer. Zusammen mit dem ganzen Kommunikationsteam hat sie dazu beigetragen, dass mein abwechslungsreiches Praktikum bei SBB Cargo zu einer sehr interessanten und lehrreichen Erfahrung wurde. Und ich liebe die wunderschöne Halskette 😀

Meinem Hauptreferenten Thomas Weibel möchte ich ganz besonders danken. Durch seine Bereitschaft, mich während des gesamten Abschlusssemesters engagiert zu betreuen und mir jederzeit mit Rat und Tat sowie tollen Inputs zur Seite zu stehen, war es für mich möglich, diese Abschlussarbeit Schritt für Schritt zu entwickeln.

Ausserdem bedanke ich mich bei allen Unternehmen und Institutionen, welche sich die Zeit genommen haben, an meiner Online-Umfrage teilzunehmen. Ihre Antworten bilden die Grundlage meiner empirischen Untersuchung. Die Ergebnisse werden veröffentlicht, sobald meine Arbeit angenommen wurde 😉 Wer an der ganzen Thesis interessiert ist, bitte per Mail melden. Ich kann sie ab Mitte September verschicken.

Impressionen vom 1. Aussendreh für die Webserie

10 Jul

Unser erster Aussendreh in Muttenz. Tolles Wetter, tolle Kollegen – Danke!

Wichtig: Auf Webvideos auch offline hinweisen

16 Jun

Pfeil schreibt im Handbuch Online-PR:

„Wenn Web-Videos von Anfang an in die Crossmedia-Strategie des Unternehmens eingebunden sind und sämtliche anderen Unternehmensmedien auf die Videos verweisen, ist schon viel erreicht.“

Ganz wichtig finde ich dabei, dass die Offline-Medien nicht in Vergessenheit geraten – auch dort können zusätzliche Zuschauer abgeholt werden.

Praxisbeispiel:

Auf das Webvideo der Sicherheitswerkstatt wurde in der SBB-Zeitung hingewiesen. Crossmedialität, auch zwischen Online-Kommunikation und Print in X-Variationen möglich – und für die Integrierte Kommunikation wichtig.

Hinweis auf Webvideo in SBB Zeitung

Das letzte Video ohne Bewegtbildstrategie…

23 Mai

…dafür mit einer Weltpremiere:

Zum ersten Mal wurden die brandneuen Filmelemente von SBB Cargo eingesetzt.

In meinem zweiten Video für SBB Cargo durfte ich sie verwenden. Das Video der Sicherheitswerkstatt mit der Schweizerischen Post:

Die Motion-Graphics liessen sich ohne weiteres ins Schnittprogramm einfügen. Es waren auch meine ersten Cutversuche mit Premiere Elements. Bin zufrieden mit der Software – sie erfüllt ihren Zweck.

Das Equipment für den Dreh: Stativ und Flipcam. Nur ein richtiges Konzept fehlte. Ich wusste nicht genau was mich erwartet und aus Angst, wichtige Momente zu verpassen, wurde viel zu viel mitgefilmt. In der Postproduktion ist dies mehr als mühsam weil stundenlanges Sichten angesagt ist.

Und was nützt das viele Material wenn das Drehbuch fehlt? Im vornherein eine tolle Idee zu haben ist Gold wert. Man weiss genau welche Bilder gebraucht werden um die Story zu erzählen. Zudem geht es bei der Unternehmenskommunikation nicht nur um einzelne Videos. Das Instrument soll langfristig integriert werden. Zuvor ist jedoch eine umfassende Analyse unumgänglich. Zudem führt nur ein langfristiges Bewegtbildkonzept, das den kommunikativen Zweck, die zielgruppenspezifischen Botschaften sowie Massnahmen (z.B zur Distribution) berücksichtigt, zum nachhaltigen Erfolg. Ich freue mich bereits auf die ersten Videos nach der neuen Leitidee.

Präsentation meiner Analyse und Leitidee

16 Mai

Letzte Woche durfte ich meine Analyse und kreative Leitidee für das Bewegtbild in Eigenproduktion meinen Chefs vorstellen. Schon lange war ich nicht mehr so aufgeregt. War unsicher, ob meine Ideen und Argumente Anklang finden und ich auf dem richtigen Weg bin. Nach der Präsentation die Erleichterung: Alles lief gut und ich darf das schriftliche Konzept nun nach meiner Idee weiterentwickeln. Glück gehabt 😉 Zudem erarbeite ich momentan die Schulungsunterlagen und den Leitfaden für die Mitarbeiter, die später die Videos umsetzten sollen. Erste Erzeugnisse sollen schon während der praktischen Schulung entstehen.

Welches Schnittprogramm?

23 Apr

Immer öfters werde ich gefragt: Welches Schnittprogramm sollen wir verwenden? Auch ich stellte mir diese Frage im Praktikum – Mitarbeiter der Kommunikation bei SBB Cargo sollen ja in Zukunft Videos in Eigenregie produzieren können.

Vorweg: Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, viele Faktoren spielen bei der Auswahl eine Rolle.

  • Wer soll damit schneiden können?  Ein Laie? Ein ausgebildeter Editor?
  • Wie teuer darf es sein?
  • Wie soll das Endprodukt aussehen? Ein Urlaubsvideo mit Fotos? Ein Video mit Infografiken, Vertonung, usw.?
  • Auf welcher Hardware soll das Programm laufen? iPhone, PC, Mac, Unix-Workstation, …?
  • Und und und…

Für den Hausgebrauch empfehle ich iMovie von Apple oder den Windows Movie Maker. Will man aber mehrere Spuren, Grafiken usw. hinzufügen, stossen diese Programme schnell an ihre Grenzen. Für Eigenproduktionen bei SBB Cargo reichen sie nicht aus. Um das geeignete Schnittprogramm für den internen Gebrauch zu finden, habe ich mich in viele Opensource-Programme eingearbeitet. Je nach Zweck und Haptik sind die einen besser oder schlechter geeignet. Hier und hier erhält man eine gute Übersicht.

Gewonnen hat schlussendlich kein Gratisprodukt sondern Premiere Elements 10 von Adobe. Dabei handelt es handelt sich um eine „Light-Version“ von Premiere und ist deshalb auch für Laien geeignet. Kostenpunkt ca. CHF 95 pro Schnittplatz. Ausschlaggebend waren der Preis, die einfache Bedienung und vor allem die volle Integration der Adobe-Suite, von Illustrator, Photoshop bis After Effects. Bauchbinden, Abspann und weitere Elemente vom Corporate Design lassen sich problemlos einfügen. Auch wenn Premiere Elements nicht so komplex ist wie ein AVID oder FinalCut Pro (Industriestandard für Profis), ist die Einarbeitungszeit nicht zu unterschätzen. Aber meines Erachtens findet man sich in den Basisfunktionen schnell zurecht. Dabei helfen soll eine praktische Schulung: Kurz und effizient möchte ich die wichtigsten Themen zu „Videos in Eigenproduktion“ anbieten. Auch das Schnittprogramm wird dabei seinen Platz bekommen.

Ja mein Laptop-Bildschirm geht noch immer nicht :S

Bewegende Bilder bei SBB Cargo

21 Apr

Schon Anfangs April war SBB Cargo im TV zu sehen, mit der neuen Hybrid-Rangierlok Eem 923. Einstein, das Wissensmagazin von SF, begleitete die Lok bei verschiedenen Testfahrten. Ein toller und informativer Bericht:

Hier gehts zum Einstein-Video

Und gleich noch ein neuer Film über die modernste und innovativste Rangierlok der Welt. SBB Cargo bietet den Film mit deutschen, englischen, italienischen und französischen Untertiteln an – toll!

Was sind PR-Videos?

16 Apr

und was ist der Unterschied zu einem Werbespot? Professor Peter Hertling vom Studiengang Multimedia Production an der Fachhochschule (FH) Kiel erklärt es in folgendem Interview sehr schön. Auch er prognostiziert dem Bewegtbild in der Unternehmenskommunikation eine grosse Zukunft.

„Mit einem Gemälde können Sie einen Betrachter zum weinen bringen, mit einem Musikstück oder einem Gedicht können Sie zu Tränen rühren, mit einem Bewegtbild können Sie Dämme losbrechen – und das ist eigentlich das Wichtigste“

Er ist Dozent im Modul audiovisuelle Medien und Produktion – leider nicht bei uns an der HTW Chur – aber der Studiengang ist sehr ähnlich.

Seine Statements zum Thema PR-Video:

Erster Monat schon vorbeigerast

16 Apr

Seit gut einem Monat bin ich nun bei SBB Cargo in der Kommunikation. Vieles habe ich gesehen, gelernt, gemach und gehört. Für mich war es der „Einführungsmonat“. Mit meiner eigentlichen Aufgabe habe ich noch nicht wirklich begonnen. Langsam aber sicher finde ich mich gut zurecht, kenne die Abläufe und bin Startklar. Tolle Einblicke erhielt ich durch die abwechslungsreichen Meetings. Einige waren für mich zur Einführung, an den anderen durfte ich als Mäuschen teilnehmen. Da war viel Spannendes dabei – vor allem wenn es um den Rebranding-Prozess ging.

Natürlich habe ich auch gearbeitet 😉 Ein Produkt von mir; dieser Artikel in der SBB-Zeitung.

War ein sehr theoretisches Thema. Dankbar bin ich den  drei  Interviewpartnern die gerne über ihren Arbeitsbereich Auskunft gaben. Leider habe ich die SBB-Zeitung online nicht gefunden. Eigentlich logisch, handelt sich um eine Personalzeitung. Aber auf dem Blog von Cargo ist er drauf.  Das vierte Wort verbrieft bedeutet laut Duden so viel wie „schriftlich zugesichert, garantiert“. Ich habe keine Ahnung wie es da reingehoppst ist. Wahrscheinlich irgendwo beim Korrekturlesen. Da wurde noch einiges verändert – aus meiner Sicht sonst alles Verbesserungen, aber verbrieft?! Eher veraltet oder 😉

In den letzten Tagen war ich wieder fleissig am cutten. Ein Webvideo über einen Workshop. Der Rohschnitt ist fertig. Mehr dazu gibt’s nach der Veröffentlichung.

Erste Woche und Aufgabe bei SBB Cargo

12 Mrz

Meine erste Woche als Praktikantin in der Kommunikation bei SBB Cargo neigt sich dem Ende entgegen. Die vielen neuen Eindrücke, Gesichter und Namen liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Auch für mein Team war es eine spezielle Woche: Am Freitag fand die Taufe der ersten von dreissig bestellten Hybridloks  inklusive Pressekonferenz statt. Alle waren mit den Vorbereitungen beschäftigt. Trotz der hektischen Zeit wurde ich mit Blumen und einer Willkommenskarte am Arbeitsplatz empfangen. Die ersten Begegnungen mit meinen Kollegen waren sehr herzlich. Es ist echt erleichternd wenn man so nett begrüsst wird. Auch das Bürogebäude find ich grosse Klasse und muss kurz erwähnt werden. Ich mag das Ambiente von Grossraumbüros ja schon seit meiner Lehrzeit, aber in einem so speziellen habe ich wohl noch nie gearbeitet: Direkt neben dem Bahnhof, mit transparenter Fassade, entworfen von den Architekten Herzog & de Meuron.

Diese Woche war mein Arbeitsplatz aber nicht nur drinnen sondern mehrheitlich auf einem der grössten und leistungsfähigsten Rangierbahnhöfe Europas: Der Rangierbahnhof Limmattal. Anlass dafür war die bereits erwähnte Taufe der Hybridlok Eem 923. Bewaffnet mit einer Flipcam, einem Stativ, Mut, oranger Weste und Stahlschuhen filmte ich den Event. Meine Aufgabe: Bilder der Taufe für die internen Infoscreens einfangen. Die Herausforderung: Die Infoscreens sind ohne Ton. Viele Produzenten sagen „der Ton macht den Film“. Und jetzt beim Schneiden muss ich sagen, das hat was! Wenn ich mir die Sequenzen ohne Ton anschaue ist es irgendwie komisch. Man achtet auf ganz andere Dinge und Emotionen rüber zu bringen ist echt schwierig. Zudem ist eine Flipcam nunmal keine professionelle Kamera und ich keine ausgebildete Kamerafrau. Aber wenn ich bedenke, dass das ganze ja semiprofesionell sein darf – nein sogar soll – dann bin ich mit der Ausbäute ganz zufrieden. Der praktische Einstieg in mein Bachelorthema wäre somit geschafft. Mein Praktikumsziel ist es ja, eine Strategie für das semiprofesionelle Bewegtbild der SBB Cargo zu entwickeln. Dabei geht es um eine authentische, informative und unterhaltsame Darstellung von Personen, derer Arbeitsabläufe und der Vermittlung von Wissen. Die Videos werden sich deutlich vom typischen Imagefilm oder Werbespot unterscheiden: Konzeptionell, produktionstechnisch und hinsichtlich der verfügbaren Mittel. Anstatt mit professionellen Schauspielern und ausgebildeten Sprechern inszenierte Bilder zu zeigen, stehen zum Beispiel die Mitarbeiter mit eigenen interessanten Geschichten im Mittelpunkt. Im Hintergrund agiert auch keine externe Produktionsfirma mit Filmcrew, sondern ein Mitarbeiter der Kommunikation, der in Eigenregie mit einfachen Mitteln (Flipcam und kostenloses Schnittprogram) selbst produziert. Toll, dass ich schon in der ersten Woche praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet machen konnte. So kann ich wichtige Inputs für die Erstellung des Konzeptes sammeln.

Bald geht`s los

2 Mrz

Schaufenster in MünchenDiese Miniatur steht in einem Schaufenster in München. Auf dem Weg zur Uni ging ich die letzen sechs Monate fast dran vorbei und wurde so immer an mein bevorstehendes Praktikum erinnert. Ab Montag ist es endlich soweit: Mein erster Arbeitstag bei SBB Cargo. Spannung und Vorfreude sind gross.

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