Archiv | April, 2012

LAST CALL -> versprochen ;)

27 Apr

Dieses Weekend wird ausnahmsweise mal Thesis-frei – YEAH.

Weil die Umfrage am Freitag, 4. Mai schliesst hier der letzte Aufruf: 

Bitte liebe Schweizer Unternehmen und Institutionen, nehmt an meiner Bachelorumfrage teil!

— > HIER <–

Vielen Dank auch fürs retweeten, weiterleiten, verlinken, weitersagen und was es da nochso alles gibt.

Ein schönes, warmes Wochenende!

Welches Schnittprogramm?

23 Apr

Immer öfters werde ich gefragt: Welches Schnittprogramm sollen wir verwenden? Auch ich stellte mir diese Frage im Praktikum – Mitarbeiter der Kommunikation bei SBB Cargo sollen ja in Zukunft Videos in Eigenregie produzieren können.

Vorweg: Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, viele Faktoren spielen bei der Auswahl eine Rolle.

  • Wer soll damit schneiden können?  Ein Laie? Ein ausgebildeter Editor?
  • Wie teuer darf es sein?
  • Wie soll das Endprodukt aussehen? Ein Urlaubsvideo mit Fotos? Ein Video mit Infografiken, Vertonung, usw.?
  • Auf welcher Hardware soll das Programm laufen? iPhone, PC, Mac, Unix-Workstation, …?
  • Und und und…

Für den Hausgebrauch empfehle ich iMovie von Apple oder den Windows Movie Maker. Will man aber mehrere Spuren, Grafiken usw. hinzufügen, stossen diese Programme schnell an ihre Grenzen. Für Eigenproduktionen bei SBB Cargo reichen sie nicht aus. Um das geeignete Schnittprogramm für den internen Gebrauch zu finden, habe ich mich in viele Opensource-Programme eingearbeitet. Je nach Zweck und Haptik sind die einen besser oder schlechter geeignet. Hier und hier erhält man eine gute Übersicht.

Gewonnen hat schlussendlich kein Gratisprodukt sondern Premiere Elements 10 von Adobe. Dabei handelt es handelt sich um eine „Light-Version“ von Premiere und ist deshalb auch für Laien geeignet. Kostenpunkt ca. CHF 95 pro Schnittplatz. Ausschlaggebend waren der Preis, die einfache Bedienung und vor allem die volle Integration der Adobe-Suite, von Illustrator, Photoshop bis After Effects. Bauchbinden, Abspann und weitere Elemente vom Corporate Design lassen sich problemlos einfügen. Auch wenn Premiere Elements nicht so komplex ist wie ein AVID oder FinalCut Pro (Industriestandard für Profis), ist die Einarbeitungszeit nicht zu unterschätzen. Aber meines Erachtens findet man sich in den Basisfunktionen schnell zurecht. Dabei helfen soll eine praktische Schulung: Kurz und effizient möchte ich die wichtigsten Themen zu „Videos in Eigenproduktion“ anbieten. Auch das Schnittprogramm wird dabei seinen Platz bekommen.

Ja mein Laptop-Bildschirm geht noch immer nicht :S

Bewegende Bilder bei SBB Cargo

21 Apr

Schon Anfangs April war SBB Cargo im TV zu sehen, mit der neuen Hybrid-Rangierlok Eem 923. Einstein, das Wissensmagazin von SF, begleitete die Lok bei verschiedenen Testfahrten. Ein toller und informativer Bericht:

Hier gehts zum Einstein-Video

Und gleich noch ein neuer Film über die modernste und innovativste Rangierlok der Welt. SBB Cargo bietet den Film mit deutschen, englischen, italienischen und französischen Untertiteln an – toll!

Bildschirm tot, Social Media lebt

20 Apr

Gestern hat mein lieber Laptop-Display den Geist aufgegeben. Die Maschine selbst will ja, startet rasant auf und begrüsst mich mit der üblichen Windows-Melodie. Aber alles bleibt schwarz. Schwarz sehe ich auch beim Support: „Ersatzteil nicht kurzfristig verfügbar, Vor-Ort Service verzögert sich“, heisst es da. Das voraussichtliche Lieferdatum ist am 2. Mai. Gutes Timing so mitten in der Bachelorarbeit und ich registriere: Der Laptop ist für Studenten das wertvollste Hilfsmittel in unserer multimedialen Arbeitswelt. Frust, Frust, Frust! Aber nicht nur. Ein Blick auf das Zwischenresultat meiner Umfrage lässt mich jubeln. Deshalb hab ich mein kleines Notebook aus der Rumpelkammer befreit und teile euch freudig mit:

Schon über 20 Unternehmen haben meine Online-Umfrage vollständig ausgefüllt.

Ein tolles Zwischenresultat wenn man bedenkt, dass die Kriterien (10 PR-Videos in den letzten 2 Jahren online) nicht sehr viele Firmen in der Schweiz erfüllen können.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Die Umfrage läuft noch bis zum 4. Mai – weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen. Wahrscheinlich nützt dieser Aufruf nicht sehr viel, da haben meine Dozenten recht: Mann muss die Unternehmen persönlich ansprechen. Daraus habe ich ein kleiner Experiment gemacht: Firmen wurden entweder per Mail oder öffentlich über verschiedene Social Media-Kanäle wie Twitter und Facebook zur Umfrage eingeladen. Fazit: In den sozialen Netzwerken fand ich eher und häufiger eine Antwort als im Posteingang. Spannend oder? 😉

Was sind PR-Videos?

16 Apr

und was ist der Unterschied zu einem Werbespot? Professor Peter Hertling vom Studiengang Multimedia Production an der Fachhochschule (FH) Kiel erklärt es in folgendem Interview sehr schön. Auch er prognostiziert dem Bewegtbild in der Unternehmenskommunikation eine grosse Zukunft.

„Mit einem Gemälde können Sie einen Betrachter zum weinen bringen, mit einem Musikstück oder einem Gedicht können Sie zu Tränen rühren, mit einem Bewegtbild können Sie Dämme losbrechen – und das ist eigentlich das Wichtigste“

Er ist Dozent im Modul audiovisuelle Medien und Produktion – leider nicht bei uns an der HTW Chur – aber der Studiengang ist sehr ähnlich.

Seine Statements zum Thema PR-Video:

Erster Monat schon vorbeigerast

16 Apr

Seit gut einem Monat bin ich nun bei SBB Cargo in der Kommunikation. Vieles habe ich gesehen, gelernt, gemach und gehört. Für mich war es der „Einführungsmonat“. Mit meiner eigentlichen Aufgabe habe ich noch nicht wirklich begonnen. Langsam aber sicher finde ich mich gut zurecht, kenne die Abläufe und bin Startklar. Tolle Einblicke erhielt ich durch die abwechslungsreichen Meetings. Einige waren für mich zur Einführung, an den anderen durfte ich als Mäuschen teilnehmen. Da war viel Spannendes dabei – vor allem wenn es um den Rebranding-Prozess ging.

Natürlich habe ich auch gearbeitet 😉 Ein Produkt von mir; dieser Artikel in der SBB-Zeitung.

War ein sehr theoretisches Thema. Dankbar bin ich den  drei  Interviewpartnern die gerne über ihren Arbeitsbereich Auskunft gaben. Leider habe ich die SBB-Zeitung online nicht gefunden. Eigentlich logisch, handelt sich um eine Personalzeitung. Aber auf dem Blog von Cargo ist er drauf.  Das vierte Wort verbrieft bedeutet laut Duden so viel wie „schriftlich zugesichert, garantiert“. Ich habe keine Ahnung wie es da reingehoppst ist. Wahrscheinlich irgendwo beim Korrekturlesen. Da wurde noch einiges verändert – aus meiner Sicht sonst alles Verbesserungen, aber verbrieft?! Eher veraltet oder 😉

In den letzten Tagen war ich wieder fleissig am cutten. Ein Webvideo über einen Workshop. Der Rohschnitt ist fertig. Mehr dazu gibt’s nach der Veröffentlichung.

Best Practice aus dem B2B-Bereich

15 Apr

Krones AG aus Deutschland ist bekannt für ihren vorbildlichen Umgang in Social Media. Schweizer Unternehmen möchte ich vor allem ihren YouTube-Channel ans Herz legen. Tolles Konzept, sicher auch sehr bereichernd für die interne Kommunikation – viele Clips sind von Mitarbeitern. Aber schaut selbst mal rein.

Besuch des ersten Kolloquiums

15 Apr

Am Freitag besuchte ich das erste von vier Kolloquien an der HTW Chur. Sie dienen dazu, Studierenden strukturiert durch das ansonsten weitgehend selbst organisierte 6. Semester zu begleiten und ergänzen die individuelle Betreuung durch die Erstgutachtenden. Im Gegensatz zur Verteidigung der Thesis ganz am Ende des Bachelor-Semesters befinden wir uns in den Kolloquien nicht in einer Prüfungssituation, sondern sollen Fragen jeglicher Art stellen dürfen. Auch Fragen von Dozierenden an die Studierenden sind darauf ausgerichtet, das Denken zu öffnen und keinesfalls darauf, Wissen und Kompetenzen abzufragen. Die Dozierenden sind Coaches in diesen Kolloquien. Wie alles wird dieses Modul natürlich trotzdem benotet (gibt 3 ECTS-Punkte). Nach den vier besuchten Kolloquien schreiben die Studierenden einen Selbstevaluationsbericht, der die Grundlage der Benotung durch das Dozierendenteam sein wird. So wurden wir also in kleine Gruppen aufgeteilt, jeder Studierente durfte den Stand seiner Arbeit vorstellen und die Probleme offen legen. Danach wurde darüber diskutiert. Mein Vorgehen kam gut an – was mich doch sehr beruhigte. Zudem erhielt ich noch drei Namen von Firmen die ich für die Umfrage mobilisieren kann. Einzig das Vorgehen im letzten Teil meiner Arbeit – das Vorstellen von drei Best Practice-Beispielen, da hatte der Coach bedenken. Es sei ja eine Bachelorarbeit – kein Master. Hehe, war beruhigend 🙂 Je nach den Ergebnissen meines Fragebogens werde ich das Vorgehen danach also ändern – evtl. wird anhand der Ergebnisse eine Art „Leitfaden“ für Unternehmen erstellt. Genaueres weiss ich noch nicht, muss ich auch mal mit Thomas Weibel, meinem Referenten, besprechen. Alles im allem war es ein sehr hilfreicher Tag. Das Beste daran ist natürlich, dass man seine Mitstudenten trifft.

Fragebogen ist online!

4 Apr
Seit heute ist mein Fragebogen für die Bachelorarbeit online, jupppiii. Deshalb mein Aufruf:
Er läuft bis am Freitag, 4. Mai 2012 und richtet sich an Schweizer Unternehmen und Institutionen, die in den letzten zwei Jahren mindestens zehn Videos online gestellt haben (nur PR&Unternehmenskommunikation ohne klassische Werbung).
Benötigte Zeit zum ausfüllen: Ca. 12 Minuten – auch  sharen ist erlaubt :).

DANKE!

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