Bachelor-Thesis – wie gehe ich vor?

26 Mrz

Onlinevideos in der Public Relations – wie Schweizer Unternehmen das Instrument nutzen. Soviel zu meinem Bachelorthema. Nur der Titel alleine genügt nicht ;). Zum Glück habe ich schon viel Literaturrecherche betrieben und Stunden mit Lesen verbracht. Am schlimmsten finde ich bei den Kommunikationswissenschaften die Begriffsdefinitionen. Das fängt schon bei „Public Relations“ an. Dass für neue Wörter wie „PR-Video“ duzende Synonyme und verwandte Begriffe herumgeistern, kann ich noch nachvollziehen. Aber wieso ist man nach Jahren der PR-Arbeit noch auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen!? Egal, jedenfalls wird der Teil „Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen“ in meiner Bachelorarbeit länger… und länger… und länger…

Nach dem theoretischen Anfangsteil wird die Thesis nach dem deduktiven Verfahren angegangen. Genauer: Im zweiten Teil werden Schweizer Unternehmen zum Thema Onlinevideo in der Public Relations befragt. Den Onlinefragebogen dazu habe ich fast fertig. Hätte nicht gedacht, dass man sich beim Fragenstellen so viele Fragen stellen und alles, alles fünfmal hinterfragen muss. Zurzeit frage ich mich zudem, welches Onlinetool ich einsetzten soll. Ich glaube, NETQ hat gewonnen: Die bieten einen tollen Service für Studenten. Nun werden Fragebogen und Tool noch kurz getestet und dann kann es los gehen.

Anfragen werde ich Schweizer Unternehmen, welche in den letzten zwei Jahren mindestens 10 PR-Videos online gestellt haben. Dabei möchte ich mehr über Bedeutung von ihrem Bewegtbild, Einsatz, Aufwand, Ziele, Erfolgskontrolle und Zukunftsvisionen herausfinden.

Nach der Auswertung werde ich drei herausstechende Unternehmen auswählen und deren Bewegtbildangebot genauer analysieren. Zudem möchte ich jeweils ein Interview durchführen um mehr über die Strategie hinter den Kulissen zu erfahren. Dabei habe ich mich bewusst für das leitfadengestützte und somit für ein nicht-standardisiertes, exploratives Verfahren entschieden. So erhält man auch die Möglichkeit, etwas über die Denkmuster der Unternehmen zu erfahren; was sie für relevant halten und wie sie argumentieren. Soviel zu meinem geplanten vorgehen – mal hoffen es klappt alles. An den nächsten zwei Tagen fahre ich wieder einmal nach Chur und nehme an einem Crash-Repetitionskurs im wissenschaftlichen Arbeiten teil. Der soll mir doch bitte bestätigen, dass ich auf den richtigen Zug aufgesprungen bin 😉

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