Kurzmitteilung

SBB Cargo erfahren: Webisode Nr. 2

19 Okt

Toll zu sehen, dass und wie es weitergeht 🙂

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Welche Zukunft hat das Bewegtbild in der Online-PR der Schweizer Unternehmen?

25 Sep

Teil 6/6: Untersuchungsergebnisse der Online-Befragung zum Thema Zukunftsaussichten

In diesem letzten Blogeintrag geht’s darum, welche Perspektiven fĂŒr das Bewegtbild in der Online-Kommunikation bestehen. Dass die grosse Mehrheit der befragten Unternehmen an die zukĂŒnftige Wichtigkeit dieses Instruments glaubt, zeigt das eindeutige Resultat der ersten Testfrage. Die Hypothese, welche besagt, dass Videos fĂŒr die Online-Kommunikation von Unternehmen immer wichtiger werden, ist damit bestĂ€tigt.

Welche Zukunft hat das Bewegtbild in der Online-PR der Schweizer Unternehmen (n=41)?

Welche Zukunft hat das Bewegtbild in der Online-PR der Schweizer Unternehmen (n=41)?

Die Antwortmöglichkeit „wird immer unwichtiger“ hat keiner der 41 Teilnehmer gewĂ€hlt. Unter „Sonstiges“ erwĂ€hnte ein Befragter, dass Bewegtbild im Zusammenhang mit Social Media immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Dass das Angebot an bewegten Inhalten weiter zunehmen wird, zeigen auch die Antworten auf eine weitere Testfrage zu diesem Thema. Um die forschungsleitende Fragestellung bestmöglich zu beantworten, wurden die Unternehmen mit einer offenen Fragestellung aufgefordert, sich darĂŒber zu Ă€ussern, wie die Bewegtbildkommunikation ihre PR-Arbeit weiter verĂ€ndern wird. Ganze 36 Teilnehmer haben diese Testfrage beantwortet. Die wortwörtlichen Aussagen sind jeweils einzeln im Anhang ersichtlich. Der nachfolgende Abschnitt ist eine Zusammenfassung davon und gibt einen Einblick in die möglichen Zukunftsaussichten von Webvideos in der Schweiz.

Unternehmen hoffen, dass Webvideos die PR-Arbeit vereinfachen werden. Mit bewegten Bildern könne man einfacher Emotionen transportieren und die PR-Ziele besser erreichen. Wer PR-Inhalte erstellt, mĂŒsse deshalb auch immer an die dazu passenden Bilder, Töne und Videos denken. Webvideos lösen vermehrt reine PR-Texte ab. Den Unternehmen ist bewusst, dass Bewegtbild mehr Ressourcen beansprucht – nicht nur weil die Videoproduktion aufwĂ€ndiger sei als ein schriftlich verfasster Artikel, sondern auch weil die AnsprĂŒche der Zuschauer steigen. Oder anders formuliert: Diese werden sich kĂŒnftig gewohnt sein, zu jeder Suche ein passendes Video zu finden. Deshalb gewinne YouTube als Suchmaschine auch immer mehr an Wichtigkeit. Um als einigermassen modern angesehen zu werden, komme man um Webvideos nicht herum. Es sei ein Mehraufwand, aber auch eine Erweiterung der Kompetenzen. GrundsĂ€tzlich werde alles crossmedialer, man mĂŒsse vernetzter, flexibler und visueller denken. Die technische AusfĂŒhrung alleine ist daher nicht die Hauptproblematik: „Content is King“ – die Suche nach Geschichten, Erlebnissen und Themen werde aus Unternehmenssicht zunehmen und Kommunikationsprofis beschĂ€ftigen. Schweizer Unternehmen wollen kĂŒnftig noch mehr Webvideos mit den unterschiedlichsten Inhalten und Themen erstellen. Die Wichtigkeit steigt und die Einsatzbereiche breiten sich aus. Als Dialog- und Distributionskanal seien vermehrt Social Media-Plattformen einzusetzen. Passend dazu sei ein Trend vom aufwĂ€ndig produzierten Imagefilm hin zu kurzen, trashigen Webvideos zu bemerken. Vor allem im Social Media-Bereich werden solche audiovisuellen Angebote vermehrt vom Nutzer gewĂŒnscht. Webvideos sollen da deshalb noch hĂ€ufiger, interaktiver und dialogorientierter eingesetzt werden. Persönlich, fassbar, direkt, interaktiv, lebensnah und transparent scheinen die Schlagworte fĂŒr die kĂŒnftige Bewegtbildkommunikation im Web zu sein. Videos gehören immer mehr zum Alltag fast aller Zielgruppen. Alles werde mobiler und dynamischer; das Zielpublikum kann dank den unterschiedlichsten EndgerĂ€ten zeit- und ortsunabhĂ€ngig abgeholt werden. Trotzdem merke man, dass Schweizer Kunden eine lokale Ansprache wĂŒnschen statt internationaler Videos, die fĂŒr den amerikanischen Markt konzipiert seien.

Der Trend nach noch mehr Webvideos in vielfĂ€ltigen Variationen und Einsatzgebieten ist vorhanden. Doch wie soll das Know-how fĂŒr kĂŒnftiges Bewegtbild in die Unternehmen geholt werden? Eine weitere Testfrage mit Mehrfachantworten zeigt auf, dass die Unternehmen dies sehr unterschiedlich bewerkstelligen wollen. Klar ist, dass viel getan wird: Nur ein einziges Unternehmen plant keine Einstellungen oder Weiterbildungen in diesem Bereich. GemĂ€ss Angaben in den Fragebögen sollen in zehn Unternehmen Schulungen fĂŒr interne Mitarbeiter stattfinden. Insgesamt 15 Unternehmen werden sogar Mitarbeiter einstellen, die bereits ĂŒber nötiges Know-how verfĂŒgen. Es gibt auch solche, die noch keine konkreten PlĂ€ne haben (15 mal genannt). DafĂŒr sind 15 Unternehmen schon so weit, dass sie bereits ĂŒber geschulte Mitarbeitende verfĂŒgen. 13 Unternehmen benötigen kein internes Know-how da sie weiterhin extern produzieren lassen.

Fazit Zukunftsaussichten

Die Bachelorthesis zeigt, dass Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit Webvideos gesammelt haben, dieses Instrument auch weiterhin fĂŒr ihre Online-Kommunikation einsetzen möchten. Beim Erstellen und Nutzen von Bewegtbildinhalten ergeben sich interessante Herausforderungen und Möglichkeiten. Wie diese von Unternehmen angegangen werden, ist sehr unterschiedlich. Wer noch nicht ĂŒber das notwenige Know-how verfĂŒgt, stellt Fachpersonal ein, schult interne Mitarbeitende oder / und holt sich Hilfe von aussen. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Angebot an bewegten Inhalten im Internet weiter krĂ€ftig zunimmt.

 

Wie handhaben Schweizer Unternehmen die Erfolgsmessung ihrer Webvideos?

24 Sep

Untersuchungsergebnisse der Online-Befragung zum Thema Evaluation

GemĂ€ss den Resultaten aus der Umfrage betreiben rund 60 Prozent der 41 Unternehmen eine Erfolgskontrolle. Diese Zahlen sind ernĂŒchternd, wenn man bedenkt, dass gerade quantitative Messungen bei Videoportalen wie YouTube mit nur wenigen Klicks einfach und kostenlos erreichbar sind.

Betreiben Unternehmen (n=41) eine Erfolgskontrolle fĂŒr Webvideos?

Betreiben Unternehmen (n=41) eine Erfolgskontrolle fĂŒr Webvideos?

Genau diese quantitativen Messungen sind es, welche mehrheitlich von den 23 Unternehmen mit Erfolgskontrolle eingesetzt werden. Von ihnen messen 22 die Zugriffszahlen der Rezipienten. ZusĂ€tzlich berĂŒcksichtigen 19 von ihnen die Zugriffsdauer und / oder die Abbruchquoten bei ihren Webvideos. Eine qualitative Auswertungsmethode ist beispielsweise die Analyse von Kommentaren zu den Videos. Immerhin 16 der Befragten mit Erfolgskontrolle wenden diese an. Eine weitere qualitative Methode, die Befragung der Zielgruppe, findet mit sechs Nennungen nur wenig Verwendung.

Welche Methoden der Erfolgsmessung von Bewegtbild werden eingesetzt? (n=23)

Welche Methoden der Erfolgsmessung von Bewegtbild werden eingesetzt? (n=23)

Die aufgestellte Hypothese, dass die Evaluation eher durch quantitative Messungen (wie Klickraten, Zugriffsdauer) als durch qualitative Methoden (wie Befragungen oder Auswertung von Kommentaren) stattfindet, hat sich bei der Auswertung als korrekt herausgestellt.

Ausserdem wollte ich von den anderen 18 Unternehmen wissen, weshalb keine Erfolgskontrolle stattfindet. 15 davon haben ihre GrĂŒnde ausformuliert. Bei sieben Unternehmen sei eine Evaluation geplant, die weiteren BegrĂŒndungen sind sehr unterschiedlich. Die Tabelle zeigt die Kategorisierung der Nennungen nach abnehmender Anzahl.

Weshalb fĂŒhren Unternehmen keine Erfolgsmessung durch?

Weshalb fĂŒhren Unternehmen keine Erfolgsmessung durch?

Fazit Evaluation

Immerhin rund 60 Prozent der 41 Unternehmen betreiben eine Erfolgskontrolle. Gemessen wird mehr quantitativ als qualitativ. Im Theorieteil der Bachelorarbeit wurde bereits vermerkt, dass Anbieter im Internet kostenlose Evaluationstools fĂŒr quantitative Messungen anbieten. Qualitative Evaluationen, wie beispielsweise die Auswertung von Kommentaren zu Webvideos, sind aufwendiger, gehören aber in jedes Monitoring. Dies setzt voraus, dass die Kommentarfunktion bei Webvideos freigeschaltet wird. Die Kommentarfunktion eröffnet Unternehmen gleichzeitig die Chance, mit ihren Zielgruppen einen Dialog zu fĂŒhren und direkte VerbesserungsvorschlĂ€ge zu erhalten – oftmals gerade dank den unerwĂŒnschten kritischen Stimmen.

Wie distribuieren Schweizer Unternehmen ihre Webvideos?

21 Sep

Untersuchungsergebnisse der Online-Befragung zum Thema Distribution

Der theoretische Teil meiner Bachelorarbeit hĂ€lt fest, dass Unternehmen viele Möglichkeiten haben, ihre Videos online zu stellen. Wie angenommen, wird das Videoportal YouTube von praktisch allen befragten Unternehmen bevorzugt: 38 von 41 setzen es zur Distribution ihrer Webvideos ein. Wie der folgenden Grafik zu entnehmen ist, wird auch die eigene Webseite oft als Distributionskanal genutzt. Hingegen wird der Firmenblog dazu weniger eingesetzt als erwartet. Wahrscheinlich gehören die Teilnehmer einfach nicht unter die Blogger. „Sonstiges, und zwar:“ wurde nur einmal angekreuzt, die Antwort: Google+.

Wo werden Webvideos online gestellt? Mehrfachnennung möglich (n=41)

Wo werden Webvideos online gestellt? Mehrfachnennung möglich (n=41)

Damit die Webvideos nach ihrer Veröffentlichung die gewĂŒnschte Aufmerksamkeit der Rezipienten erhalten, werden sie bestenfalls ĂŒber weitere On- und Offlinemedien bekannt gemacht und vermarktet. Bei 40 von 41 Unternehmen geschieht dies mindestens ĂŒber die eigene Webseite. Auch Newsletters (28 mal) und Social Media-KanĂ€le wie Facebook (35 mal) und Twitter (26 mal) werden gerne eingesetzt. Immerhin rund 15 Prozent der Unternehmen bewerben ihre Webvideos auch offline – beispielweise in Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften (11 mal), GeschĂ€ftsberichten, Produktkatalogen und mit Flyern.

Fazit Distribution

Ist ein Videoprojekt realisiert, gilt es, die neuen Inhalte optimal zu prĂ€sentieren und zu platzieren. Durch die Untersuchung konnte festgestellt werden, dass die befragten Unternehmen ihre Webvideos meist ĂŒber den eigenen YouTube-Channel und ĂŒber die eigene Webseite online stellen. Laut Untersuchungsresultaten wird die Distribution und Publikation mehrheitlich von den Unternehmen selbst vorgenommen.

Ich wĂŒrde dabei Inpage- und Suchmaschinenoptimierung vornehmen. Unternehmen, welche intern nicht ĂŒber das nötige Fachwissen verfĂŒgen, sollen dafĂŒr externe Hilfe beiziehen. Sind die Webvideos erst mal online, werden sie meist ĂŒber Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter gespreadet. Unternehmen sollten hier crossmedialer denken und sich auch offline fĂŒr die Bekanntmachung ihrer Webvideos einsetzen.

Schönes Wochenende! Am Montag folgen die Ergebnisse zum Thema Evaluation von Webvideos und am Dienstag die ZuckunfseinschĂ€tzungen. Danke fĂŒr euer Interesse!

Wie entstehen Webvideos fĂŒr Schweizer Unternehmen?

20 Sep

Untersuchungsergebnisse der Online-Befragung

Der Theorieteil meiner Bachelorarbeit hĂ€lt bezĂŒglich der Entstehung von Webvideos fest, dass ein intelligentes Konzept ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Jedoch zeigen die Resultate der Umfrage auf, dass nur rund 30 Prozent der 41 Schweizer Unternehmen ĂŒber eine schriftliche Bewegtbildstrategie verfĂŒgen.

VerfĂŒgen Unternehmen (n=41) ĂŒber eine schriftliche Bewegtbildstrategie?

VerfĂŒgen Unternehmen (n=41) ĂŒber eine schriftliche Bewegtbildstrategie?

Immerhin 17 Prozent scheinen daran zu arbeiten. Die GrĂŒnde, weshalb keine Strategie vorliegt, sind sehr differenziert: Bei vier Unternehmen fehlen die dazu benötigten Ressourcen. Eines sieht eine schriftliche Bewegtbildstrategie nicht als Schwerpunkt an und ein anderes verzichtet bewusst auf ein Konzept, da es das Medium kurzfristig einsetzen möchte. Drei andere Unternehmen haben angegeben, dass sie zwar kein spezielles Konzept fĂŒr Webvideos haben, das Instrument jedoch in ihrer Social Media-Strategie fester Bestandteil ist. Eine sinnvolle Vorgehensweise, wenn man beachtet, dass die Instrumente der Online-Kommunikation sehr facettenreich sein können und deren gegenseitige Abstimmung fĂŒr eine integrierte Kommunikationsstrategie unerlĂ€sslich ist. Auch wenn ich die Antworten dieser drei Unternehmen zur Testfrage bezĂŒglich einer vorhandenen Bewegtbildstrategie tendenziell eher unter „Ja“ als „Nein“ angesiedelt hĂ€tte, zeigt die Kuchengrafik ein eindeutiges Bild. Die Hypothese, dass die meisten Schweizer Unternehmen ĂŒber keine schriftliche Bewegtbildstrategie verfĂŒgen, kann somit klar verifiziert werden.

Neben der Strategiefrage wurde auch in Erfahrung gebracht, welche Arbeitsschritte im Bereich Webvideo mehrheitlich eigenstĂ€ndig und welche wiederum von externen Dienstleistern ĂŒbernommen werden.

Welche Arbeitsschritte ĂŒbernehmen die Unternehmen (n=41) selbst?

Welche Arbeitsschritte ĂŒbernehmen die Unternehmen (n=41) selbst?

Die Ideenfindung und Konzeption findet beim Grossteil der Unternehmen intern statt. Geht es an die konkrete filmische Umsetzung, werden fĂŒr Storytelling und Drehbuch gerne auch externe Dienstleister miteinbezogen. Diese Vorgehensweise ist aus meiner Sicht vor allem dann sinnvoll, wenn unternehmensintern zu wenig oder kein filmtheoretisches Wissen vorhanden ist. Ein GespĂŒr fĂŒr Filmdramaturgie erfordert völlig andere Herangehensweisen, um die gewĂŒnschte kommunikative Wirkung zu erhalten als beispielsweise bei rein textorientierten PR-Instrumenten. Nicht jeder Kommunikationsprofi hat automatisch die FĂ€higkeit, filmisch denken zu können.

Was die Auswahl der Protagonisten und Drehorte betrifft, herrscht mehr Einigkeit: Die meisten Unternehmen treffen diese Entscheidungen selbst. Dieses Ergebnis verwundert nicht. Bei Filmen aus und ĂŒber die Wirtschaft wird oft im Unternehmen gedreht und mit eigenen Mitarbeitenden vor der Kamera gearbeitet. Die jeweilige Eignung kann das Unternehmen oftmals selbst treffen, weil es mit den eigenen RĂ€umlichkeiten und Mitarbeitenden besser vertraut ist als externe Dienstleister.

Der Arbeitsschritt der Produktion umfasst den effektiven Drehvorgang und die Nachbearbeitung. 15 von 41 Unternehmen produzieren komplett in Eigenregie. Diese Zahl mag erstaunen, wenn man bedenkt, dass der Umgang mit Kamera, Ton, Licht und Farben im Film viel Erfahrung und technisches Grundwissen erfordern. Je nach QualitĂ€tsanspruch an das Bewegtbild ist jedoch mehr oder weniger Produktionswissen gefragt. Zwölf Unternehmen gaben an, semiprofessionelle Webvideos einzusetzen. Die Hypothese, Schweizer Unternehmen wĂŒrden ihr Bewegtbild vorwiegend von externen Dienstleistern erstellen lassen, ist somit nicht bestĂ€tigt und wird falsifiziert. Noch weniger ausgelagert wird die Nachbearbeitung der Webvideos. Damit sind Arbeiten wie beispielsweise Schnitt, Text und Vertonung gemeint. Dass es Unternehmen gibt, die das Bewegtbild extern produzieren lassen und die Nachbearbeitung danach selbst ĂŒbernehmen, erstaunt mich. Gerne hĂ€tte ich hier nachgehakt, um mehr ĂŒber die BeweggrĂŒnde zu diesem Vorgehen zu erfahren. Weniger erstaunlich sind die Ergebnisse fĂŒr die Arbeitsschritte Publikation, Distribution und Evaluation. Sie finden mehrheitlich vollstĂ€ndig intern oder vorwiegend intern statt. Wie genau, wird in den nĂ€chsten BlogeintrĂ€gen genauer unter die Lupe genommen.

Bei der Folgefrage, wieso Arbeitsschritte hĂ€ufig ausgelagert werden, wurde jeweils 21 mal „Zeit fehlt“ und „Know-how fehlt“ angekreuzt (Mehrfachnennung möglich). Die Antwortmöglichkeit „Sonstiges, und zwar:“ wurde 18 mal, meist zusĂ€tzlich gewĂ€hlt. Hier wurde fehlender Wille, Mut und fehlende ProfessionalitĂ€t erwĂ€hnt. Auch wenn durch den technologischen Fortschritt bereits mit gĂŒnstigen Kameras Aufnahmen in hochauflösender QualitĂ€t möglich und Schnittprogramme ab einem kleinen Budget erhĂ€ltlich sind, wurde fehlendes Equipment von fĂŒnf Teilnehmern als Grund hingeschrieben.

Die Behauptung, dass die Arbeitsschritte beim Erstellen von Videos hauptsÀchlich wegen fehlendem Know-how ausgelagert werden, kann nicht eindeutig bestÀtigt werden. Genauso hÀufig ist fehlende Zeit ein Kriterium.

Fazit Entstehung

In der Untersuchung konnte festgestellt werden, dass im Entstehungsprozess eines Webvideos vor allem die Arbeitsschritte vor und nach der Produktion mehrheitlich unternehmensintern stattfinden. Damit Videos tatsÀchlich in Eigenregie realisiert werden können, brauchen Unternehmen personelle Ressourcen mit dem entsprechenden Know-how.

GrundsĂ€tzlich spielt es keine Rolle, welche Arbeitsschritte bei der Entstehung von Webvideos selbst und welche von externen Dienstleistern ĂŒbernommen werden. Es sollte zuerst immer eine ganzheitliche Betrachtung des audiovisuellen Auftritts stattfinden, um im Anschluss geeignete Strukturen zu schaffen. Wenn ein schriftliches Konzept vorhanden ist, mĂŒssen die Grundfragen nicht bei jeder Videoproduktion neu beantwortet werden. Dies spart Zeit, Geld und Nerven. Gleichzeitig kann ein Flickwerk von Webvideos ohne Zusammenhang vermieden werden.

Rund 54 Prozent der Unternehmen haben keine schriftliche Bewegtbildstrategie. Aus meiner Sicht ist dieses Ergebnis sehr ernĂŒchternd. Den passenden Film bei der passenden Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt am geeignetsten Ort prĂ€sentieren: Hier ist Strategie gefragt. PR-Videos sind ein Kommunikationsinstrument und sollen strategisch in die Kommunikationsplanung des gesamten Unternehmens integriert werden.

Morgen im Blog, Teil 4 von 6: 

Wie setzen Schweizer Unternehmen Bewegtbild in der Online-Kommunikation ein?

19 Sep

Untersuchungsergebnisse zu Einsatzgebiete und Anwendungsformen

Um diese forschungsleitende Fragestellung zu beantworten, wurden die Unternehmen gefragt, in welchen Bereichen der Unternehmenskommunikation sie ihre Onlinevideos einsetzen. Webvideos von Schweizer Unternehmen finden ihre grösste Anwendung im Social Media-Bereich. 36 von 41 Unternehmen kommunizieren mit ihren Bewegtbildinhalten auf sozialen Plattformen und Netzwerken wie Facebook, Twitter und YouTube. Mit 31 Unternehmen nutzt ein Grossteil Webvideos fĂŒr den Corporate Publishing-Bereich. Erstaunlicherweise nutzen mehr als die HĂ€lfte der Teilnehmer Webvideos fĂŒr ihre Medienarbeit. Videomaterial fĂŒr Journalisten wird hĂ€ufiger eingesetzt als erwartet. Die dritte Hypothese, welche davon ausgeht, dass nur wenige Schweizer Unternehmen ihre Webvideos fĂŒr die Medienarbeit nutzen, muss daher falsifiziert werden. Da sich Journalisten mehr Bewegtbild von Unternehmen wĂŒnschen (vgl. Theorieteil in Bachelorthesis), bin ich davon ausgegangen, dass dieses BedĂŒrfnis noch zu wenig gestillt wird. Jedoch liegt dieser Bereich fast gleich auf wie derjenige der internen Kommunikation, worunter beispielsweise Schulungsvideos oder Infovideos im Intranet fallen.

Zudem erhielten die Unternehmen die Möglichkeit, bei der Antwort „Sonstiges, und zwar:“ individuell weitere Bereiche anzugeben. Diese Funktion wurde sehr zurĂŒckhaltend genutzt. Lediglich sechs Teilnehmer Ă€usserten weitere Anwendungsbereiche. Drei davon setzen Webvideos im Eventbereich ein, um beispielsweise eine Veranstaltung anzukĂŒndigen.

Weit abgeschlagen hingegen ist ein anderes Einsatzgebiet: Nur vier Unternehmen nutzen das Instrument fĂŒr ihre Investor Relations. Auch unter dem Umstand, dass nicht alle Unternehmen Investoren haben, sehe ich hier mehr Potenzial fĂŒr den Einsatz. Im Vergleich zu trocken erscheinenden Jahresbilanzen in schriftlicher Form besteht mit Bewegtbild die Chance, Quartalszahlen, Unternehmensakquisitionen und Ă€hnliches sehr modern und visuell attraktiv zu prĂ€sentieren.

In welchen Bereichen der Unternehmenskommunikation setzt das Unternehmen (n=41) Onlinevideos ein? Mehrfachnennung möglich

In welchen Bereichen der Unternehmenskommunikation setzt das Unternehmen (n=41) Onlinevideos ein? Mehrfachnennung möglich

Mit der vierten Hypothese wird davon ausgegangen, dass Grossunternehmen Webvideos in mehr Bereichen der Unternehmenskommunikation einsetzen als KMU. Als Grundlage fĂŒr die Messung dienten die Teilbereiche aus der vorherigen Grafik sowie die anfĂ€nglich Skalierung der Unternehmensgrössen. Die Auswertung zeigt, dass Grossunternehmen durchschnittlich in rund vier Teilbereichen der Unternehmenskommunikation mit Webvideos arbeiten, wĂ€hrend sie bei KMU in nur rund zwei Teilbereichen eingesetzt werden. Die aufgestellte Hypothese kann somit verifiziert werden. Die Grafik gibt Aufschluss ĂŒber die genauen Zahlen der Messung.

Anzahl Teilbereiche

Anzahl Teilbereiche

Der Online-Fragebogen enthielt offene Frage „Was beinhalten ihre Videos?“. Die Antworten darauf sind vielseitig, lassen sich aber oftmals den Kategorien zuordnen, welche im Theorieteil meiner Bachelorarbeit beschrieben sind. Ich habe die Antworten analysiert und kategorisiert. In nachfolgender Tabelle sind die Nennungen nach absteigender HĂ€ufigkeit festgehalten.

Kategorisierung nach Inhalt der Videos

Kategorisierung nach Inhalt der Videos

Daraus ist ersichtlich, dass es sich bei den meisten Webvideos um Firmen-, Filial- und Agenturvideo handelt – in diesem Sinn auch oft Image- oder Unternehmensvideos genannt. Touristikvideos sind am wenigsten vertreten. Dies ist jedoch darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass lediglich zwei Teilnehmer dieser Untersuchung in der Tourismusbranche angesiedelt sind.

Fazit Einsatzgebiete und Anwendungsformen

Quer durch alle Branchen und Unternehmensgrössen erobern Videos das Web. Die Einsatzgebiete sind dabei so vielfĂ€ltig wie die Unternehmenskommunikation selbst. Im Social Media-Bereich wird am hĂ€ufigsten mit Bewegtbild gearbeitet: Rund 88 Prozent der befragten Unternehmen verbreiten ihre Webvideos in sozialen Netzwerken. Sogar die Hypothese – nur wenige Schweizer Unternehmen nutzen Webvideo fĂŒr ihre Medienarbeit – konnte falsifiziert werden. Auffallend ist, dass es sich bei den meisten Bewegtbildangeboten um Firmen-, Filial- und Agenturvideo zu handeln scheint. Aber gerade fĂŒr den Medien- und Social Media-Einsatz können auch andere Arten (vgl. Bachelorthesis Theorieteil) sehr vielversprechend sein.

FĂŒr die Inhaltsgestaltung ist eine Fokussierung des Einsatzbereiches notwendig. Nur Videos, die dem Zuschauer einen Nutzen bieten, werden positiv wahrgenommen und weiterempfohlen. Dieser Nutzen ist fĂŒr einen Kunden meist ein anderer als fĂŒr einen potenziellen Mitarbeitenden oder Journalisten. Deshalb soll vor jeder Produktion klar definiert werden, welche Botschaft mit dem geplanten Webvideo transportiert werden soll und welche Dialoggruppe(n) im Web gezielt angesprochen werden.

Morgen im Blog, Teil 3 von 6: Wie entstehen Webvideos fĂŒr Schweizer Unternehmen? Vielen DANK fĂŒr Ihr Interesse 🙂 !

Aus welchen GrĂŒnden setzen Schweizer Unternehmen Webvideos ein?

18 Sep

Die Ergebnisse meiner Untersuchung zum Thema Ziele

GemĂ€ss Umfrageresultaten sind die GrĂŒnde fĂŒr den Einsatz von Webvideos bei Schweizer Unternehmen verschieden. Trotzdem kristallisiert sich bei allen Teilnehmenden klar heraus, welchen Mehrwert ein Webvideo fĂŒr das Unternehmen selbst bieten soll: Emotionalere Informationsvermittlung.

Ein weiterer Mehrwert wird ebenfalls von allen als eher wichtig eingestuft: Die Erreichung internetaffiner Zielgruppen. Die folgende Grafik zeigt zusammenfassend auf, welche Mehrwerte die 41 Unternehmen am höchsten priorisieren. Nur selten wurde eine der aufgefĂŒhrten Mehrwerte als absolut nicht zutreffend eingestuft.

Welchen Mehrwehrt sollen die Onlinevideos fĂŒr das Unternehmen (n=41) bieten?

Welchen Mehrwehrt sollen die Onlinevideos fĂŒr das Unternehmen (n=41) bieten?

Im Gegensatz zur ersten Grafik, welche sich mit den Mehrwerten von Webvideos fĂŒr Unternehmen beschĂ€ftigt, fokussiert die zweite den Mehrwert fĂŒr die Nutzer von Webvideos aus Sicht der Unternehmen. Die Hypothese, dass der Nutzer durch Webvideos vor allem informiert werden soll, kann verifiziert werden. Jedoch gilt zu erwĂ€hnen, dass die Unternehmen auch Bildung, Unterhaltung, das ErklĂ€ren von komplexen Themen und die Vermittlung von Hintergrundwissen fĂŒr erstrebenswert halten.

Welcher Mehrwert soll fĂŒr Nutzer entstehen? (n=41)

Welcher Mehrwert soll fĂŒr Nutzer entstehen? (n=41)

Die offene Frage „Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie an Ihr Online-Bewegtbild in der PR-denken?“ haben insgesamt 33 von 41 Unternehmen beantwortet. Wie erwartet wurde das Schlagwort Emotionen sehr oft genannt: es ist bei rund 35 Prozent aller Antworten vertreten. Die Vorteile von Bewegtbild gegenĂŒber reinem Text oder Fotos sind den Unternehmen sehr prĂ€sent. Man möchte keine „verfilmten Medienmitteilungen“. Es scheint ihnen bewusst zu sein, dass die medienspezifischen Eigenschaften berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen, damit ein Webvideo fĂŒr die Zielgruppe attraktiv wird. Die Zielgruppenrelevanz wird von einem Teilnehmer passend beschrieben: „Wir als Unternehmen mĂŒssen uns fragen, wer welche Inhalte sucht und zu welchem Thema mehr erfahren will. Medienschaffende haben andere BedĂŒrfnisse als Endkonsumenten und interne Stakeholder haben einen anderen Wissensstand als externe Dialoggruppen.“ FĂŒr viele gilt, dass Webvideos glaubwĂŒrdig, authentisch, einfach und verstĂ€ndlich die gewĂŒnschten Emotionen und Botschaften transportieren sollen.

Schlussfolgerung BeweggrĂŒnde

Durch den Einsatz von Webvideos erhoffen sich die Schweizer Unternehmen vor allem eine emotionalere Informationsvermittlung. Ihr Bewegtbild soll glaubwĂŒrdig und authentisch die gewĂŒnschten Emotionen transportieren und sie so attraktiv und modern bei der internetaffinen Zielgruppe reprĂ€sentieren. Um die Vorteile des Instruments zu nutzen und dem Zuschauer ein visuelles Erlebnis zu bieten, braucht es jedoch mehr als nur eine verfilmte Medienmitteilung. KreativitĂ€t und Unterhaltungswert der Webvideos sind entscheidend fĂŒr den Erfolg, denn im Internet entscheidet der User innert weniger Sekunden, was er sehen will und was nicht. Unternehmen, die ĂŒber kein internes Filmwissen verfĂŒgen, tun gut daran, externe Dienstleister beizuziehen.

Kurze Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse

17 Sep

Die Ergebnisse der Untersuchung möchte ich abschliessend fĂŒr den Blog kurz zusammenfassen. Jedes Thema erhĂ€lt in Verlauf dieser und nĂ€chster Woche einen eigenen Blogeintrag mit einer Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse. Zur Übersicht:

Forschungskonzept

Die Basis der empirischen Untersuchung bilden 41 vollstĂ€ndig ausgefĂŒllte Fragebögen von Schweizer Unternehmen und Institutionen. Alle haben in den letzten 2 Jahren mindesten 10 PR-Videos online gestellt. Die Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen. 56% der Teilnehmer arbeiten in einem Grossunternehmen, 44% in KMU.

Innerhalb des Fragebogens wurden die Teilnehmenden jeweils nach ihrer Position im Unternehmen gefragt. Das Ergebnis zeigt, dass sie meist in der Online-Kommunikation tÀtig sind. Die grosse Vielfalt der unterschiedlichsten Berufsbezeichnungen:

Die Ergebnisse zum ersten Thema „BeweggrĂŒnde fĂŒr Bewegtbild“ sind ab morgen online.

Kurzmitteilung

Neuer Imagefilm: MIND macht multimediale Kommunikation

14 Sep

Meine Studikollegen Marcel und Fabian starten mit ihrer Agentur fĂŒr multimediale Kommunikation MIND durch – yesss, go for it!

http://www.mind.ch

Erste Webisode in Eigenproduktion von SBB Cargo

8 Sep

Die Webserie SBB Cargo erfahren ist am Start!

Filme von und ĂŒber Unternehmen sind schon lĂ€ngst etabliert. Dank dem technischen Fortschritt wird es immer einfacher und gĂŒnstiger, Videos selber herzustellen. Webvideos im Internet boomen. Reichweite und Sendezeit sind nahezu unbegrenzt. SBB Cargo zieht mit und produziert ihre eigenen Videos, so genannte Webisoden.

Selfmade und authentisch tritt die GĂŒterbahn vor und hinter die Kamera sowie in den Dialog mit den Zuschauern. In jeder Webisode erfahren die Zuschauer Spannendes und Wissenswertes ĂŒber SBB Cargo, die Mitarbeitenden und / oder das BĂ€hnlerleben.

Damit Videos tatsĂ€chlich in Eigenregie realisiert werden können, brauchen Unternehmen personelle Ressourcen mit dem entsprechenden Know-how. In die Basics ĂŒber Kamera, Schnitt und Nachproduktion wurden die Mitarbeitenden eingefĂŒhrt.

Die Webisode No 1 beantwortet die Frage „Was ist ein Ganzzug?“

FĂŒr alle Beteiligten war es die erste Videoproduktion.  Nun heisst es leraning by doing. Ich wĂŒnsche SBB Cargo viel Spass und Erfolg 🙂

Time to say thank you

11 Aug

Endspurt durch, die Zeit raste und das bloggen kam deshalb ein wenig zu kurz. Aber freudestrahlen kann ich sagen: Alles abgegeben, Artefakt und Bachelorarbeit 😀 Endlich Ferien, juhuiiiiii

An dieser Stelle will ich die Gelegenheit nutzen und mich als erstes bei SBB Cargo bedanken. Im Rahmen meines Hochschulpraktikums in der Kommunikationsabteilung erhielt ich die einzigartige Gelegenheit, mich nicht nur wissenschaftlich mit dem Thema Bewegtbild in der Online-Kommunikation auseinanderzusetzen. Indem ich fĂŒr sie eine Bewegtbildstrategie mit Leitfaden fĂŒr Webvideos in Eigenproduktion konzipierte und dazu Schulungen durchfĂŒhrte, konnte ich mein theoretisches Wissen in der Praxis auch direkt umsetzen. Ein spezieller Dank gebĂŒhrt dabei meiner Praktikumsbetreuerin Miriam Wassmer. Zusammen mit dem ganzen Kommunikationsteam hat sie dazu beigetragen, dass mein abwechslungsreiches Praktikum bei SBB Cargo zu einer sehr interessanten und lehrreichen Erfahrung wurde. Und ich liebe die wunderschöne Halskette 😀

Meinem Hauptreferenten Thomas Weibel möchte ich ganz besonders danken. Durch seine Bereitschaft, mich wĂ€hrend des gesamten Abschlusssemesters engagiert zu betreuen und mir jederzeit mit Rat und Tat sowie tollen Inputs zur Seite zu stehen, war es fĂŒr mich möglich, diese Abschlussarbeit Schritt fĂŒr Schritt zu entwickeln.

Ausserdem bedanke ich mich bei allen Unternehmen und Institutionen, welche sich die Zeit genommen haben, an meiner Online-Umfrage teilzunehmen. Ihre Antworten bilden die Grundlage meiner empirischen Untersuchung. Die Ergebnisse werden veröffentlicht, sobald meine Arbeit angenommen wurde 😉 Wer an der ganzen Thesis interessiert ist, bitte per Mail melden. Ich kann sie ab Mitte September verschicken.

Impressionen vom 1. Aussendreh fĂŒr die Webserie

10 Jul

Unser erster Aussendreh in Muttenz. Tolles Wetter, tolle Kollegen – Danke!

Bewegendes Recruitingvideo

16 Jun

Emotionen spielen bei der Stellensuche eine wichtige Rolle. FĂŒr Recruitingvideos, auch Job- oder Stellenvideos genannt, gibt es diverse AnsĂ€tze. Ein tolles Beispiel habe ich bei Baloise entdeckt, seht selbst! Bewerber können sich bereits ein erstes Bild ĂŒber ihre Teamkollegen usw. machen. Bewegende Bilder, mehrmals geteilt, gutes seeding, I like it too.

Wichtig: Auf Webvideos auch offline hinweisen

16 Jun

Pfeil schreibt im Handbuch Online-PR:

„Wenn Web-Videos von Anfang an in die Crossmedia-Strategie des Unternehmens eingebunden sind und sĂ€mtliche anderen Unternehmensmedien auf die Videos verweisen, ist schon viel erreicht.“

Ganz wichtig finde ich dabei, dass die Offline-Medien nicht in Vergessenheit geraten – auch dort können zusĂ€tzliche Zuschauer abgeholt werden.

Praxisbeispiel:

Auf das Webvideo der Sicherheitswerkstatt wurde in der SBB-Zeitung hingewiesen. CrossmedialitĂ€t, auch zwischen Online-Kommunikation und Print in X-Variationen möglich – und fĂŒr die Integrierte Kommunikation wichtig.

Hinweis auf Webvideo in SBB Zeitung

Webvideo gegen den Hunger | SWISSAID

15 Jun

Neustes Werk von Studenten: Animationsspot fĂŒr Swissaid. Idea & realisation by: Evelyne Meier, David Borter, Annja FrĂŒh, Lukas Schwarzenbacher, Pilar Trachsel.

Die ultimative iphone-Parodie gegen den Hunger | SWISSAID.

Auch in Englisch und Franz:

English: http://www.youtube.com/watch?v=tukrqx5K_b0&hd=1
Français: http://www.youtube.com/watch?v=pBNnWpbG4Uk&hd=1

Unternehmen sind auf YouTube aktiv aber nicht attraktiv

11 Jun

Die YouTube Untersuchung 2011 von Net Fed liefert unglaubliche Ergebnisse. Befragt wurden 30 DAX-Unternehmen die auf YouTube aktiv sind


  • Integrierte Kommunikation? Fehlanzeige! Lediglich die HĂ€lfte aller Channels sind auf den Corporate Websites verlinkt.

  • Immerhin: 87% der Channels verweisen auf die Corporate Webseite

  • Nur 62% nutzen Playlisten, um ihre Videos zu kategorisieren

  • Noch viel zu wenig AuthentizitĂ€t: 2/3 nutzen die „Über mich“ Funktion

  • Ganz schlecht: Nur 1/3 der Channels nutzen die Chance, auf ihre weiteren Social Media AktivitĂ€ten aufmerksam zu machen

  • Und das schlimmste: 38% haben die Kommentarfunktion nicht freigeschalten und vermeiden so den Dialog mit den Usern

  • Nur 59% der Channels nutzen selbst gestaltete HintergrĂŒnde und damit die Chance, im eigenen Corporate Identity zu erscheinen

Hier findet ihr die ganze Untersuchung mit Best Practice:

Wenn ich mir die YouTube-Channels von Schweizer Unternehmen so ansehe… hier wĂŒrden die Ergebnisse wohl noch schlechter ausfallen. Schade! Kann mir jemand diese fatal schlechten Ergebnisse erlĂ€utern? Man muss ja nicht gleich YouTube-Partner werden… aber den eigenen Channel designen, verlinken, Kommentarfunktion öffnen, KanĂ€le erstellen usw… das ist doch Minimum – wenn man sich schon die MĂŒhe macht und Videos in seine Online-Kommunikation aufnimmt.

YouTube Untersuchung 2011 – Best Practices DAX30 auf dem bekanntesten Videoportal   😉

Das letzte Video ohne Bewegtbildstrategie…

23 Mai


dafĂŒr mit einer Weltpremiere:

Zum ersten Mal wurden die brandneuen Filmelemente von SBB Cargo eingesetzt.

In meinem zweiten Video fĂŒr SBB Cargo durfte ich sie verwenden. Das Video der Sicherheitswerkstatt mit der Schweizerischen Post:

Die Motion-Graphics liessen sich ohne weiteres ins Schnittprogramm einfĂŒgen. Es waren auch meine ersten Cutversuche mit Premiere Elements. Bin zufrieden mit der Software – sie erfĂŒllt ihren Zweck.

Das Equipment fĂŒr den Dreh: Stativ und Flipcam. Nur ein richtiges Konzept fehlte. Ich wusste nicht genau was mich erwartet und aus Angst, wichtige Momente zu verpassen, wurde viel zu viel mitgefilmt. In der Postproduktion ist dies mehr als mĂŒhsam weil stundenlanges Sichten angesagt ist.

Und was nĂŒtzt das viele Material wenn das Drehbuch fehlt? Im vornherein eine tolle Idee zu haben ist Gold wert. Man weiss genau welche Bilder gebraucht werden um die Story zu erzĂ€hlen. Zudem geht es bei der Unternehmenskommunikation nicht nur um einzelne Videos. Das Instrument soll langfristig integriert werden. Zuvor ist jedoch eine umfassende Analyse unumgĂ€nglich. Zudem fĂŒhrt nur ein langfristiges Bewegtbildkonzept, das den kommunikativen Zweck, die zielgruppenspezifischen Botschaften sowie Massnahmen (z.B zur Distribution) berĂŒcksichtigt, zum nachhaltigen Erfolg. Ich freue mich bereits auf die ersten Videos nach der neuen Leitidee.

Kurzmitteilung

Tolles Zitat

18 Mai

Wo frĂŒher der Satz galt

„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“

muss es heute heissen:

Bilder bewegen

Abgrenzung PR-und Werbefilme

17 Mai

Mein Bruder Maik spielt in einen neuen Film mit. Da dachte ich mir

„kuhl, den Trailer kann ich ja unter der Rubrik PR-Bewegtbild bloggen“.

Beim einbetten dann die verspĂ€tete Erleuchtung: Das ist doch eher Werbung als PR. Klar, grundsĂ€tzlich will ich PR fĂŒr meinen Bruder machen, aber der Trailer an sich ist doch ganz klar Werbung fĂŒr das Produkt Spielfilm. Die Grenzen zwischen Public Relations und Werbung werden in der Praxis immer verschwommener. Zum GlĂŒck beging ich diesen Fauxpas, den er hat mir gezeigt: In meine Thesis muss noch ein extra-Unterkapitel rein, dass PR-Video von anderen vergleichbaren Gattungen trennt. Schön das ich auch an Feiertagen immer wieder an meine Bachelorarbeit denke… ^^

Anyway, hier der Kompromiss: Die Outtakes aus dem Film Warum Siegfried Teitelbaum sterben musste – diese sind doch eher fĂŒrs Image und darf ich unter PR laufen lassen 😉

Mehr Infos (und den Trailer 😉 ) zum Film gibt’s auf der Facebook-Seite

zur Facebook-Seite

PrĂ€sentation meiner Analyse und Leitidee

16 Mai

Letzte Woche durfte ich meine Analyse und kreative Leitidee fĂŒr das Bewegtbild in Eigenproduktion meinen Chefs vorstellen. Schon lange war ich nicht mehr so aufgeregt. War unsicher, ob meine Ideen und Argumente Anklang finden und ich auf dem richtigen Weg bin. Nach der PrĂ€sentation die Erleichterung: Alles lief gut und ich darf das schriftliche Konzept nun nach meiner Idee weiterentwickeln. GlĂŒck gehabt 😉 Zudem erarbeite ich momentan die Schulungsunterlagen und den Leitfaden fĂŒr die Mitarbeiter, die spĂ€ter die Videos umsetzten sollen. Erste Erzeugnisse sollen schon wĂ€hrend der praktischen Schulung entstehen.

Es kann weitergehen, danke HP

15 Mai

Heute hĂ€tte mein drittes Kolloquium stattgefunden. Leider bin ich durch meinen Laptop-Defekt in den letzten Wochen nicht wirklich vorangekommen und weitere Fragen zur Thesis haben sich nicht ergeben. Deshalb liess ich den Termin sausen und widmete mich lieber der Installation meines neuen Laptops. Ja, richtig gelesen: Ich habe von HP ein ErsatzgerĂ€t erhalten. An dieser Stelle vielen Dank, was lange wĂ€hrt wird endlich gut – sogar sehr gut: Bin mit der neuen Workstation voll und ganz zufrieden.

Bald sind die wichtigsten Daten und Softwares drauf und ich habe Zeit fĂŒr die Auswertung des Online-Fragebogens. Über die Resultate kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel sagen. Nur schon so viel: In der Schweiz besteht Handlungsbedarf, nur wenige Unternehmen mit Bewegtbild haben auch ein Konzept dafĂŒr. Dabei könnte man damit sehr viel Zeit, Geld und Nerven sparen
 stay tuned


Fashion Kurzfilme: Von der Puppe auf die Leinwand!
 | nofashionforme.com

6 Mai

Fashion PR-Filme? Zwei Beispiele in Lea` Blog 🙂

Fashion Kurzfilme: Von der Puppe auf die Leinwand!
 | nofashionforme.com.

LAST CALL -> versprochen ;)

27 Apr

Dieses Weekend wird ausnahmsweise mal Thesis-frei – YEAH.

Weil die Umfrage am Freitag, 4. Mai schliesst hier der letzte Aufruf: 

Bitte liebe Schweizer Unternehmen und Institutionen, nehmt an meiner Bachelorumfrage teil!

— > HIER <–

Vielen Dank auch fĂŒrs retweeten, weiterleiten, verlinken, weitersagen und was es da nochso alles gibt.

Ein schönes, warmes Wochenende!

Welches Schnittprogramm?

23 Apr

Immer öfters werde ich gefragt: Welches Schnittprogramm sollen wir verwenden? Auch ich stellte mir diese Frage im Praktikum – Mitarbeiter der Kommunikation bei SBB Cargo sollen ja in Zukunft Videos in Eigenregie produzieren können.

Vorweg: Die Frage lÀsst sich nicht pauschal beantworten, viele Faktoren spielen bei der Auswahl eine Rolle.

  • Wer soll damit schneiden können?  Ein Laie? Ein ausgebildeter Editor?
  • Wie teuer darf es sein?
  • Wie soll das Endprodukt aussehen? Ein Urlaubsvideo mit Fotos? Ein Video mit Infografiken, Vertonung, usw.?
  • Auf welcher Hardware soll das Programm laufen? iPhone, PC, Mac, Unix-Workstation, 
?
  • Und und und


FĂŒr den Hausgebrauch empfehle ich iMovie von Apple oder den Windows Movie Maker. Will man aber mehrere Spuren, Grafiken usw. hinzufĂŒgen, stossen diese Programme schnell an ihre Grenzen. FĂŒr Eigenproduktionen bei SBB Cargo reichen sie nicht aus. Um das geeignete Schnittprogramm fĂŒr den internen Gebrauch zu finden, habe ich mich in viele Opensource-Programme eingearbeitet. Je nach Zweck und Haptik sind die einen besser oder schlechter geeignet. Hier und hier erhĂ€lt man eine gute Übersicht.

Gewonnen hat schlussendlich kein Gratisprodukt sondern Premiere Elements 10 von Adobe. Dabei handelt es handelt sich um eine „Light-Version“ von Premiere und ist deshalb auch fĂŒr Laien geeignet. Kostenpunkt ca. CHF 95 pro Schnittplatz. Ausschlaggebend waren der Preis, die einfache Bedienung und vor allem die volle Integration der Adobe-Suite, von Illustrator, Photoshop bis After Effects. Bauchbinden, Abspann und weitere Elemente vom Corporate Design lassen sich problemlos einfĂŒgen. Auch wenn Premiere Elements nicht so komplex ist wie ein AVID oder FinalCut Pro (Industriestandard fĂŒr Profis), ist die Einarbeitungszeit nicht zu unterschĂ€tzen. Aber meines Erachtens findet man sich in den Basisfunktionen schnell zurecht. Dabei helfen soll eine praktische Schulung: Kurz und effizient möchte ich die wichtigsten Themen zu „Videos in Eigenproduktion“ anbieten. Auch das Schnittprogramm wird dabei seinen Platz bekommen.

Ja mein Laptop-Bildschirm geht noch immer nicht :S

Bewegende Bilder bei SBB Cargo

21 Apr

Schon Anfangs April war SBB Cargo im TV zu sehen, mit der neuen Hybrid-Rangierlok Eem 923. Einstein, das Wissensmagazin von SF, begleitete die Lok bei verschiedenen Testfahrten. Ein toller und informativer Bericht:

Hier gehts zum Einstein-Video

Und gleich noch ein neuer Film ĂŒber die modernste und innovativste Rangierlok der Welt. SBB Cargo bietet den Film mit deutschen, englischen, italienischen und französischen Untertiteln an – toll!

Bildschirm tot, Social Media lebt

20 Apr

Gestern hat mein lieber Laptop-Display den Geist aufgegeben. Die Maschine selbst will ja, startet rasant auf und begrĂŒsst mich mit der ĂŒblichen Windows-Melodie. Aber alles bleibt schwarz. Schwarz sehe ich auch beim Support: „Ersatzteil nicht kurzfristig verfĂŒgbar, Vor-Ort Service verzögert sich“, heisst es da. Das voraussichtliche Lieferdatum ist am 2. Mai. Gutes Timing so mitten in der Bachelorarbeit und ich registriere: Der Laptop ist fĂŒr Studenten das wertvollste Hilfsmittel in unserer multimedialen Arbeitswelt. Frust, Frust, Frust! Aber nicht nur. Ein Blick auf das Zwischenresultat meiner Umfrage lĂ€sst mich jubeln. Deshalb hab ich mein kleines Notebook aus der Rumpelkammer befreit und teile euch freudig mit:

Schon ĂŒber 20 Unternehmen haben meine Online-Umfrage vollstĂ€ndig ausgefĂŒllt.

Ein tolles Zwischenresultat wenn man bedenkt, dass die Kriterien (10 PR-Videos in den letzten 2 Jahren online) nicht sehr viele Firmen in der Schweiz erfĂŒllen können.

Vielen Dank fĂŒr die UnterstĂŒtzung!

Die Umfrage lĂ€uft noch bis zum 4. Mai – weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen. Wahrscheinlich nĂŒtzt dieser Aufruf nicht sehr viel, da haben meine Dozenten recht: Mann muss die Unternehmen persönlich ansprechen. Daraus habe ich ein kleiner Experiment gemacht: Firmen wurden entweder per Mail oder öffentlich ĂŒber verschiedene Social Media-KanĂ€le wie Twitter und Facebook zur Umfrage eingeladen. Fazit: In den sozialen Netzwerken fand ich eher und hĂ€ufiger eine Antwort als im Posteingang. Spannend oder? 😉

Was sind PR-Videos?

16 Apr

und was ist der Unterschied zu einem Werbespot? Professor Peter Hertling vom Studiengang Multimedia Production an der Fachhochschule (FH) Kiel erklÀrt es in folgendem Interview sehr schön. Auch er prognostiziert dem Bewegtbild in der Unternehmenskommunikation eine grosse Zukunft.

„Mit einem GemĂ€lde können Sie einen Betrachter zum weinen bringen, mit einem MusikstĂŒck oder einem Gedicht können Sie zu TrĂ€nen rĂŒhren, mit einem Bewegtbild können Sie DĂ€mme losbrechen – und das ist eigentlich das Wichtigste“

Er ist Dozent im Modul audiovisuelle Medien und Produktion – leider nicht bei uns an der HTW Chur – aber der Studiengang ist sehr Ă€hnlich.

Seine Statements zum Thema PR-Video:

Erster Monat schon vorbeigerast

16 Apr

Seit gut einem Monat bin ich nun bei SBB Cargo in der Kommunikation. Vieles habe ich gesehen, gelernt, gemach und gehört. FĂŒr mich war es der „EinfĂŒhrungsmonat“. Mit meiner eigentlichen Aufgabe habe ich noch nicht wirklich begonnen. Langsam aber sicher finde ich mich gut zurecht, kenne die AblĂ€ufe und bin Startklar. Tolle Einblicke erhielt ich durch die abwechslungsreichen Meetings. Einige waren fĂŒr mich zur EinfĂŒhrung, an den anderen durfte ich als MĂ€uschen teilnehmen. Da war viel Spannendes dabei – vor allem wenn es um den Rebranding-Prozess ging.

NatĂŒrlich habe ich auch gearbeitet 😉 Ein Produkt von mir; dieser Artikel in der SBB-Zeitung.

War ein sehr theoretisches Thema. Dankbar bin ich den  drei  Interviewpartnern die gerne ĂŒber ihren Arbeitsbereich Auskunft gaben. Leider habe ich die SBB-Zeitung online nicht gefunden. Eigentlich logisch, handelt sich um eine Personalzeitung. Aber auf dem Blog von Cargo ist er drauf.  Das vierte Wort verbrieft bedeutet laut Duden so viel wie „schriftlich zugesichert, garantiert“. Ich habe keine Ahnung wie es da reingehoppst ist. Wahrscheinlich irgendwo beim Korrekturlesen. Da wurde noch einiges verĂ€ndert – aus meiner Sicht sonst alles Verbesserungen, aber verbrieft?! Eher veraltet oder 😉

In den letzten Tagen war ich wieder fleissig am cutten. Ein Webvideo ĂŒber einen Workshop. Der Rohschnitt ist fertig. Mehr dazu gibt’s nach der Veröffentlichung.

Best Practice aus dem B2B-Bereich

15 Apr

Krones AG aus Deutschland ist bekannt fĂŒr ihren vorbildlichen Umgang in Social Media. Schweizer Unternehmen möchte ich vor allem ihren YouTube-Channel ans Herz legen. Tolles Konzept, sicher auch sehr bereichernd fĂŒr die interne Kommunikation – viele Clips sind von Mitarbeitern. Aber schaut selbst mal rein.

Besuch des ersten Kolloquiums

15 Apr

Am Freitag besuchte ich das erste von vier Kolloquien an der HTW Chur. Sie dienen dazu, Studierenden strukturiert durch das ansonsten weitgehend selbst organisierte 6. Semester zu begleiten und ergĂ€nzen die individuelle Betreuung durch die Erstgutachtenden. Im Gegensatz zur Verteidigung der Thesis ganz am Ende des Bachelor-Semesters befinden wir uns in den Kolloquien nicht in einer PrĂŒfungssituation, sondern sollen Fragen jeglicher Art stellen dĂŒrfen. Auch Fragen von Dozierenden an die Studierenden sind darauf ausgerichtet, das Denken zu öffnen und keinesfalls darauf, Wissen und Kompetenzen abzufragen. Die Dozierenden sind Coaches in diesen Kolloquien. Wie alles wird dieses Modul natĂŒrlich trotzdem benotet (gibt 3 ECTS-Punkte). Nach den vier besuchten Kolloquien schreiben die Studierenden einen Selbstevaluationsbericht, der die Grundlage der Benotung durch das Dozierendenteam sein wird. So wurden wir also in kleine Gruppen aufgeteilt, jeder Studierente durfte den Stand seiner Arbeit vorstellen und die Probleme offen legen. Danach wurde darĂŒber diskutiert. Mein Vorgehen kam gut an – was mich doch sehr beruhigte. Zudem erhielt ich noch drei Namen von Firmen die ich fĂŒr die Umfrage mobilisieren kann. Einzig das Vorgehen im letzten Teil meiner Arbeit – das Vorstellen von drei Best Practice-Beispielen, da hatte der Coach bedenken. Es sei ja eine Bachelorarbeit – kein Master. Hehe, war beruhigend 🙂 Je nach den Ergebnissen meines Fragebogens werde ich das Vorgehen danach also Ă€ndern – evtl. wird anhand der Ergebnisse eine Art „Leitfaden“ fĂŒr Unternehmen erstellt. Genaueres weiss ich noch nicht, muss ich auch mal mit Thomas Weibel, meinem Referenten, besprechen. Alles im allem war es ein sehr hilfreicher Tag. Das Beste daran ist natĂŒrlich, dass man seine Mitstudenten trifft.

Fragebogen ist online!

4 Apr
Seit heute ist mein Fragebogen fĂŒr die Bachelorarbeit online, jupppiii. Deshalb mein Aufruf:
Er lÀuft bis am Freitag, 4. Mai 2012 und richtet sich an Schweizer Unternehmen und Institutionen, die in den letzten zwei Jahren mindestens zehn Videos online gestellt haben (nur PR&Unternehmenskommunikation ohne klassische Werbung).
Benötigte Zeit zum ausfĂŒllen: Ca. 12 Minuten – auch  sharen ist erlaubt :).

DANKE!

SBB setzt auf Rod und Rot

30 Mrz

Endlich, die SBB-Kampagne „unterwegs zuhause“ ist angerollt. Vor gut einem Jahr wurde gepitcht und SBB nominierte Rod Kommunikation als neue Leadagentur. Mich hat`s gefreut, denn David SchĂ€rer, Mitglied der GeschĂ€ftsleitung von Rod, war im 3. Semester mein Dozent. Bei ihm und der Agentur habe ich viel ĂŒber die crossmediale Konzepterstellung gelernt. In seinem Modul wurden wir zum Beispiel von der UNESCO fĂŒr eine nationale Kampagne ĂŒber das Immaterielle Kulturerbe gepitcht; bin jetzt noch richtig stolz auf den Sieg ;). Jedenfalls ihr seht – ich mag Rod, wie sie arbeiten und vor allem was dabei rauskommt. Rausgekommen ist heute auch der Song zur neuen SBB-Imagekampagne. Schon hier bemerkt man die Handschrift der Agentur. Auch bei frĂŒheren Konzepten, wie beispielsweise “Slow down. Take it easy” spielten hitverdĂ€chtige Songs eine federfĂŒhrende Rolle. David sagte mal zu mir, dass sich die Dialoggruppe freiwillig mit dem Inhalt auseinandersetzen soll. Ja, gute Musik hört man gerne, sie verbindet und weckt Emotionen. Auch das weiterentwickelte Corporate Design (welches gleichzeitig mit der Kampagne anlĂ€uft) setzt auf Emotionen – genauergesagt auf die Farbe rot.

Seht und hört selbst:

 

Bachelor-Thesis – wie gehe ich vor?

26 Mrz

Onlinevideos in der Public Relations – wie Schweizer Unternehmen das Instrument nutzen. Soviel zu meinem Bachelorthema. Nur der Titel alleine genĂŒgt nicht ;). Zum GlĂŒck habe ich schon viel Literaturrecherche betrieben und Stunden mit Lesen verbracht. Am schlimmsten finde ich bei den Kommunikationswissenschaften die Begriffsdefinitionen. Das fĂ€ngt schon bei „Public Relations“ an. Dass fĂŒr neue Wörter wie „PR-Video“ duzende Synonyme und verwandte Begriffe herumgeistern, kann ich noch nachvollziehen. Aber wieso ist man nach Jahren der PR-Arbeit noch auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen!? Egal, jedenfalls wird der Teil „Begriffsdefinitionen und Abgrenzungen“ in meiner Bachelorarbeit lĂ€nger
 und lĂ€nger
 und lĂ€nger


Nach dem theoretischen Anfangsteil wird die Thesis nach dem deduktiven Verfahren angegangen. Genauer: Im zweiten Teil werden Schweizer Unternehmen zum Thema Onlinevideo in der Public Relations befragt. Den Onlinefragebogen dazu habe ich fast fertig. HĂ€tte nicht gedacht, dass man sich beim Fragenstellen so viele Fragen stellen und alles, alles fĂŒnfmal hinterfragen muss. Zurzeit frage ich mich zudem, welches Onlinetool ich einsetzten soll. Ich glaube, NETQ hat gewonnen: Die bieten einen tollen Service fĂŒr Studenten. Nun werden Fragebogen und Tool noch kurz getestet und dann kann es los gehen.

Anfragen werde ich Schweizer Unternehmen, welche in den letzten zwei Jahren mindestens 10 PR-Videos online gestellt haben. Dabei möchte ich mehr ĂŒber Bedeutung von ihrem Bewegtbild, Einsatz, Aufwand, Ziele, Erfolgskontrolle und Zukunftsvisionen herausfinden.

Nach der Auswertung werde ich drei herausstechende Unternehmen auswĂ€hlen und deren Bewegtbildangebot genauer analysieren. Zudem möchte ich jeweils ein Interview durchfĂŒhren um mehr ĂŒber die Strategie hinter den Kulissen zu erfahren. Dabei habe ich mich bewusst fĂŒr das leitfadengestĂŒtzte und somit fĂŒr ein nicht-standardisiertes, exploratives Verfahren entschieden. So erhĂ€lt man auch die Möglichkeit, etwas ĂŒber die Denkmuster der Unternehmen zu erfahren; was sie fĂŒr relevant halten und wie sie argumentieren. Soviel zu meinem geplanten vorgehen – mal hoffen es klappt alles. An den nĂ€chsten zwei Tagen fahre ich wieder einmal nach Chur und nehme an einem Crash-Repetitionskurs im wissenschaftlichen Arbeiten teil. Der soll mir doch bitte bestĂ€tigen, dass ich auf den richtigen Zug aufgesprungen bin 😉

Studien ĂŒber Bewegtbild im Internet

17 Mrz

Bewegtbild im Internet boomt – deswegen gibt es auch schon einige Studien dazu – und ich habe sie fĂŒr meine Bachelorarbeit alle durchleuchtet ;). Lange gings, aber war auch sehr spannend! So habe ich zum Beispiel gelesen, dass es 50-mal wahrscheinlicher ist, mit einem Video auf der ersten Seite bei Google zu laden als mit einem Textlink. Das haben Analysten von Forrester herausgefunden (MovingIMAGE24, 2011). Schon jetzt ist zu beobachten, dass das Internet zunehmend zu einem audio-visuellen Medium wird. Dieser Trend wird anhalten. Die Prognosen des US-NetzwerkausrĂŒsters Cisco gehen sogar soweit, dass im Jahr 2014 ĂŒber 91 Prozent des Internet-Traffics auf Video-Nutzung zurĂŒckzufĂŒhren sein wird. Es wird ĂŒber eine Milliarde Online-Video-User geben und die Gesamtspielzeit aller 2014 ĂŒbertragenen Videos wird etwa 72 Millionen Jahre betragen.

Statistiken und Studien mĂŒssen sein...Das Medienkonsumverhalten schlĂ€gt sich auch auf die Unternehmenskommunikation nieder. Bis heute setzen aber nur wenige Schweizer Unternehmen Onlinevideos als PR-Instrument ein. Die Bewegtbildstudie 2010 nennt Informationsdefizite, hohe Kosten und schwierige Erfolgskontrollen als HauptgrĂŒnde. Andere versuchen diesem Trend zu folgen indem sie in interessante und unterhaltsame Videos investieren. Denn Videos können begeistern, sind emotional, erregen Aufmerksamkeit und vermitteln Persönlichkeit. Kommunikationsfachleute können mit Hilfe von bewegten Bildern komplexe Dienstleistungen und Sachverhalte besser visualisieren und ihre Zielgruppen spezifisch ansprechen. Auch fĂŒr die Medienarbeit können Onlinevideos eingesetzt werden. Rund 25 Prozent von 1‘412 befragten Journalisten aus Deutschland wĂŒnschen sich Videomaterial von ihren Zulieferern aus der PR-Welt. Doch wer Chancen nutzen möchte, muss die Besonderheiten des Bewegtbildes kennen. Im zuge meiner Bachelorarbeit möchte ich herausfinden wie Unternehmen, die Onlinevideos bereits fĂŒr die PR einsetzen, das Instrument beurteilen, wie sie es einsetzen und welche Ziele verfolgt werden. Werbeformate finden dabei keine Beachtung – man soll sich ja einschrenken ;).

Zu einer der wichtigsten Studien fĂŒr meine Thesis zĂ€hle ich die Bewegtbildstudie 2008 der UniversitĂ€t Leipzig. Ihr Partner war news aktuell, ein Unternehmen der dpa-Gruppe. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ansgar Zerfass (Kommunikationsmanagement) und PD Dr. Harald Rau (Journalistik) wurde eine empirische Untersuchung zur Nutzung von Video-Content im Internet durchgefĂŒhrt. Schriftlich befragt wurden insgesamt 2`400 Journalisten und Public Relationsverantwortliche aus Deutschland. Die wichtigsten Ergebnisse, im Hinblick auf die Bachelorarbeit, sind folgende:

  • PR-Verantwortliche beziehen das Bewegtbild vorwiegend von externen      Dienstleistern und haben bislang      wenige Ressourcen. Im Bereich Kommunikationsmanagement/PR setzen nur 32 Prozent auf interne      Kompetenzen. Es gibt einen klaren Mangel an Know-how, insbesondere bei der      Produktion und Nachbearbeitung. Der Verzicht auf Kompetenzen und      Ressourcen könnte sich als Bumerang erweisen, wenn der Markt wĂ€chst. Journalisten hingegen produzieren      zumeist selbst. Interessant ist, dass jedes dritte Unternehmen, das seine      Webvideos derzeit extern bezieht, sich eigenes Know-how aufbauen möchte.      Entsprechend optimistisch sind auch die Zukunftsprognosen: Neun von zehn      Befragten gehen davon aus, dass Webvideos immer wichtiger werden.
  • Die wichtigsten Erfolgsfaktoren fĂŒr Bewegtbild-PR im      Internet sind einfache Publikations- und Distributionsmöglichkeiten sowie      intelligente Konzepte. Handlungsbedarf besteht allerdings in allen      Bereichen der Produktions- und Verwertungskette.
  • Bei den Befragten, die kein Videomaterial anbieten, sind      im Kern zwei verschiedene Argumentationsmuster identifizierbar: Als      Hindernisse werden einerseits operative Vorbehalte wie Aufwand,      Schwierigkeitsgrad und geringes Rezipienteninteresse genannt. Andererseits      seien es strategische GrĂŒnde wie Mangel an Mehrwert, Konzepten und      Zugriffen.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse zeigen, dass der Bewegtbildkommunikation in Zukunft eine noch grössere Bedeutung prognostiziert wird. Die Kosten fĂŒr die Produktion des eigenen Bewegtbildmaterials sinken. Es ist davon auszugehen, dass deshalb immer mehr Unternehmen eigenes Know-how aufbauen möchten – wie SBB Cargo.

Erste Woche und Aufgabe bei SBB Cargo

12 Mrz

Meine erste Woche als Praktikantin in der Kommunikation bei SBB Cargo neigt sich dem Ende entgegen. Die vielen neuen EindrĂŒcke, Gesichter und Namen liessen die Zeit wie im Flug vergehen. Auch fĂŒr mein Team war es eine spezielle Woche: Am Freitag fand die Taufe der ersten von dreissig bestellten Hybridloks  inklusive Pressekonferenz statt. Alle waren mit den Vorbereitungen beschĂ€ftigt. Trotz der hektischen Zeit wurde ich mit Blumen und einer Willkommenskarte am Arbeitsplatz empfangen. Die ersten Begegnungen mit meinen Kollegen waren sehr herzlich. Es ist echt erleichternd wenn man so nett begrĂŒsst wird. Auch das BĂŒrogebĂ€ude find ich grosse Klasse und muss kurz erwĂ€hnt werden. Ich mag das Ambiente von GrossraumbĂŒros ja schon seit meiner Lehrzeit, aber in einem so speziellen habe ich wohl noch nie gearbeitet: Direkt neben dem Bahnhof, mit transparenter Fassade, entworfen von den Architekten Herzog & de Meuron.

Diese Woche war mein Arbeitsplatz aber nicht nur drinnen sondern mehrheitlich auf einem der grössten und leistungsfĂ€higsten Rangierbahnhöfe Europas: Der Rangierbahnhof Limmattal. Anlass dafĂŒr war die bereits erwĂ€hnte Taufe der Hybridlok Eem 923. Bewaffnet mit einer Flipcam, einem Stativ, Mut, oranger Weste und Stahlschuhen filmte ich den Event. Meine Aufgabe: Bilder der Taufe fĂŒr die internen Infoscreens einfangen. Die Herausforderung: Die Infoscreens sind ohne Ton. Viele Produzenten sagen „der Ton macht den Film“. Und jetzt beim Schneiden muss ich sagen, das hat was! Wenn ich mir die Sequenzen ohne Ton anschaue ist es irgendwie komisch. Man achtet auf ganz andere Dinge und Emotionen rĂŒber zu bringen ist echt schwierig. Zudem ist eine Flipcam nunmal keine professionelle Kamera und ich keine ausgebildete Kamerafrau. Aber wenn ich bedenke, dass das ganze ja semiprofesionell sein darf – nein sogar soll – dann bin ich mit der AusbĂ€ute ganz zufrieden. Der praktische Einstieg in mein Bachelorthema wĂ€re somit geschafft. Mein Praktikumsziel ist es ja, eine Strategie fĂŒr das semiprofesionelle Bewegtbild der SBB Cargo zu entwickeln. Dabei geht es um eine authentische, informative und unterhaltsame Darstellung von Personen, derer ArbeitsablĂ€ufe und der Vermittlung von Wissen. Die Videos werden sich deutlich vom typischen Imagefilm oder Werbespot unterscheiden: Konzeptionell, produktionstechnisch und hinsichtlich der verfĂŒgbaren Mittel. Anstatt mit professionellen Schauspielern und ausgebildeten Sprechern inszenierte Bilder zu zeigen, stehen zum Beispiel die Mitarbeiter mit eigenen interessanten Geschichten im Mittelpunkt. Im Hintergrund agiert auch keine externe Produktionsfirma mit Filmcrew, sondern ein Mitarbeiter der Kommunikation, der in Eigenregie mit einfachen Mitteln (Flipcam und kostenloses Schnittprogram) selbst produziert. Toll, dass ich schon in der ersten Woche praktische Erfahrungen auf diesem Gebiet machen konnte. So kann ich wichtige Inputs fĂŒr die Erstellung des Konzeptes sammeln.

Gratis: Viral Clip Seeding auf Social-Media- und Videoportale

3 Mrz

Ein Video mit einem Klick auf zahlreichen Social-Media-Plattformen bekannt machen -> ab sofort sei dies kostenlos auch mit VideoCounter.com möglich.

Die neue Basisversion unterstĂŒtzt den Upload (bzw. das Video-Link-Posting) auf elf Portale wie YouTube, Facebook und Twitter. „Die Reichweite der Bewegtbildkommunikation von Unternehmen wird durch die breite Streuung der Onlinefilme vervielfacht und der Arbeitsaufwand durch VideoCounter.com zugleich reduziert“, heisst es in der Medienmitteilung. Habe mit diesem Onlinetool noch keine Erfahrungen gemacht (kostenpflichtige Vollversion gibt es bereits seit 2007). Aber die integrierte Statistik-Funktion teste ich gerne mal…

Du bist angekommen…

2 Mrz

…auf dem Projekt-Blog ĂŒber meine Bachelorarbeit im Studiengang Multimedia Production.

Im 6. Semester dreht sich bei mir alles um das Thema Bewegtbild in der Unternehmenskommunikation. Bei SBB Cargo darf ich eine Bewegtbildsprache konzipieren und Beispielvideos herstellen. Neben dieser praktischen Arbeit befasse ich mich in der Bachelorarbeit mit Onlinevideos in der PR. Jeweils mehr dazu erfĂ€hrt ihr beim Einstieg auf…

  • PR-Bewegtbild: Im Web endeckte PR-Videos  – abgefahren oder auf der falschen Schiene?
  • Tagebuch: Meine Zeit und AuftrĂ€ge bei SBB Cargo
  • Thesis: Meine Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema  „Onlinevideos in der Public Relations – wie Schweizer Unternehmen das Instrument nutzen“. Hier erfĂ€hrt ihr woran ich gerade arbeite und ob ich schon durchgedreht bin.

Auch ihr dĂŒrft zum Zug kommen: Kritisiert & motiviert  😉

 Nachtrag: –> Das Studium habe ich im Herbst 2012 abgeschlossen, dieser Projektblog wird nur noch sporadisch betreut.  <–

Interessierten sende ich meine Bachelorarbeit gerne zu.

Absolventen Multimedia Production_Media Engineering

Bald geht`s los

2 Mrz

Schaufenster in MĂŒnchenDiese Miniatur steht in einem Schaufenster in MĂŒnchen. Auf dem Weg zur Uni ging ich die letzen sechs Monate fast dran vorbei und wurde so immer an mein bevorstehendes Praktikum erinnert. Ab Montag ist es endlich soweit: Mein erster Arbeitstag bei SBB Cargo. Spannung und Vorfreude sind gross.

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